Equal Pay Day 2019: Lohnschere rasch schließen!

SPÖ-Frauen fordern Mindestlohn von 1.700 Euro steuerfrei, Lohngesetz nach dem Vorbild Islands und 50 Prozent der AMS-Mittel für Frauen. Hier gibt es Fotos der Aktionen in ganz Österreich.

„Wir können nicht bis 2050 warten, bis sich die Lohnschere schließt. Es braucht jetzt mutige Schritte“, sagte heute SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek zum Equal Pay Day 2019, der heuer am 21. Oktober 2019 stattfindet. Frauen verdienen in Österreich im Schnitt um 20 Prozent weniger. Dabei gibt es in den Bundesländern große regionale Unterschiede. In Vorarlberg war der Equal Pay Day bereits am 23. September, in Wien findet er am 9. November statt. Die SPÖ-Frauen informieren bei Straßenaktionen über ihren Plan zum Schließen der Lohnschere. „Dieses Jahr ist uns im Parlament ein wichtiger Durchbruch gelungen. Seit August gilt die gesetzliche Anrechnung der Karenzzeiten bei Lohn- und Gehaltsvorrückungen. Jetzt muss es rasch weitergehen“, so Heinisch-Hosek.

Als wichtige Maßnahmen nannte Heinisch-Hosek einen Mindestlohn von 1.700 Euro steuerfrei, ein Lohngesetz nach dem Vorbild Islands, 50 Prozent der AMS-Mittel für Frauen und einen Rechtsanspruch von Teilzeit auf Vollzeit. „Wir müssen auch rasch Voraussetzungen schaffen, damit Eltern Beruf und Familie gut vereinbaren können“, so Heinisch-Hosek. Dafür ist ein Rechtsanspruch auf einen ganztägigen kostenfreien Kinderbetreuungsplatz ab dem 1. Lebensjahr notwendig.

Am Equal Pay Day am 21. Oktober 2019, von 11:00 bis 11:30, laden die SPÖ-Frauen zum Video-Chat mit SPÖ-Frauenvorsitzender Gabriele Heinisch-Hosek und SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner auf ihrer Facebook-Seite https://www.facebook.com/spoebundesfrauen.
Fragen können auch vorab an frauen@nullspoe.at gesendet werden.