Einkommensunterschiede bekämpfen!

„Der AK-Wohlstandsbericht zeigt: Die Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern werden von ArbeitnehmerInnen als eines der Hauptprobleme genannt. Wir wollen Frauen im Beruf stärken“, sagte SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek.

„Durch die gesetzliche Anrechnung der Karenzzeiten bei Lohn- und Gehaltsvorrückungen ist uns ein wichtiger Meilenstein gelungen. Jetzt muss es rasch weitergehen“, so Heinisch-Hosek.

Besorgniserregend sieht Heinisch-Hosek, dass die Arbeitslosigkeit älterer Arbeitnehmerinnen steigt. „Frauen haben es am Arbeitsmarkt durch die strukturelle Benachteiligung und die Doppelbelastung schwer. Daher ist es wichtig, dass 50 Prozent der AMS-Mittel wieder für Frauen zur Verfügung gestellt werden“, so Heinisch-Hosek.

Die SPÖ kämpft für einen Mindestlohn von 1.700 Euro steuerfrei, ein Lohngesetz nach dem Vorbild Islands, eine faire Bezahlung in allen Branchen und einen kostenfreien ganztägigen Kindergarten ab dem 1. Lebensjahr.