Hammerschmid: Sora-Umfrage zeigt Wunsch der Bevölkerung nach kostenloser Lernhilfe und mehr Geld für Brennpunktschulen

NRin Sonja Hammerschmid Bild: Parlamentsdirektion/Simonis

Ergebnisse der Volkshilfe-Umfrage bestätigen Bildungsforderungen der SPÖ.

Die veröffentlichten Ergebnisse einer großen Umfrage der Volkshilfe – durchgeführt von SORA – zu bildungspolitischen Themen sieht SPÖ-Bildungssprecherin Sonja Hammerschmid als Bestätigung ihres Kurses. „Die Menschen wünschen sich kostenlose Lernbetreuung und Nachhilfe, mehr SozialarbeiterInnen an Schulen und mehr LehrerInnen für so genannte Brennpunktschulen – genau das, was die SPÖ fordert“, so Hammerschmid.

90 Prozent sind für mehr Unterstützung für Schulen mit besonderen Herausforderungen. „Das deckt sich voll mit unserem Plan, den Chancenindex umzusetzen und nach dessen Kriterien 5.000 zusätzliche LehrerInnen zur Verfügung zu stellen“, so Hammerschmid. Auch die große Zustimmung (76 Prozent) zu mehr SchulsozialarbeiterInnen entspricht dem Ansatz der SPÖ, den LehrerInnen zusätzliches Unterstützungspersonal zu geben. „Leider hat Türkis-Blau den Integrationstopf gestrichen, aus dem zusätzliche SozialarbeiterInnen finanziert wurden. Diese Kürzungen will die SPÖ zurücknehmen“, so Hammerschmid.

Wenig überraschend ist, dass sich die Eltern besonders finanzielle Entlastung wünschen. 88 Prozent der Befragten mit Kindern sind für mehr kostenlose Lernhilfe. Hammerschmid: „Österreichs Eltern geben Millionen für Nachhilfe aus, für viele Familien ist das eine kaum bewältigbare finanzielle Belastung. Ich sage: Die Schule darf die Eltern und Kinder mit Schulproblemen nicht alleine lassen. Kostenlose Nachhilfe – wie sie etwa Wien schon anbietet – soll es österreichweit geben. Und wir wollen eine flächendeckende Ferienbetreuung an Schulen, in der es auch kostenlose Lernhilfe gibt.“