Pamela Rendi-Wagner, SPÖ, Nationalratswahlen

Rendi-Wagner will höhere Löhne und bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Bild: Knie

„Ich will, dass Österreich ein Land ist, in dem alle Frauen ihre Ziele und Träume verwirklichen können. Am 29. September geht es nicht alleine darum, dass eine Partei gewinnt, sondern um faire Chancen für alle“, sagte SPÖ-Spitzenkandidatin, Bundesparteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner bei der zweiten Veranstaltung „Frauen #gemeinsam für Pamela Rendi-Wagner“, die gestern im Kreisky-Forum in Wien stattfand. An der Veranstaltung mit zahlreichen Gästen aus Wien, Burgenland und Steiermark nahmen unter anderem SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek, die Zweite Nationalratspräsidentin und Wiener SPÖ-Landeskandidatin Doris Bures, die Wiener SPÖ-Landesfrauenvorsitzende Marina Hanke, sowie die SPÖ-Spitzenkandidatinnen aus dem Burgenland Bettina Zentgraf und aus der Steiermark Verena Nussbaum teil. Moderiert wurde der Abend von SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner. Für den musikalischen Rahmen sorgte die Sängerin Sigrid Horn.

„Wir brauchen eine Kindergarten-Offensive mit flächendeckender ganztägiger Kinderbetreuung, damit Mütter endlich echte Wahlfreiheit haben. Die SPÖ steht für den Rechtsanspruch auf einen ganztägigen und kostenfreien Kindergartenplatz ab dem 1. Lebensjahr. Ich sage auch klar: Wenn Vollzeit arbeitet, muss davon gut leben können. Deshalb brauchen wir einen Mindestlohn von 1.700 Euro steuerfrei. Und ich fordere eine Pensionserhöhung durch die bessere Anrechnung der Kindererziehungszeiten und damit 50 Euro Extra-Pension im Monat“, so Rendi-Wagner. Rendi-Wagner betonte auch, was alles möglich ist, wenn der politische Wille da ist, und verwies auf die jüngsten Beschlüsse im Nationalrat: Anrechnung der Karenzzeiten, Rechtsanspruch auf den Papa-Monat, Anhebung der Mindestpension, Erhöhung des Pflegegeldes. Davon profitieren in erster Linie Frauen.

„Einander beizustehen wenn Hilfe notwendig ist – Das ist es, was uns von anderen Parteien unterscheidet. Denn gerade für die Frauen, die Hilfe am dringendsten nötig haben, haben sich ÖVP und FPÖ überhaupt nicht interessiert. Wir wollen eine Politik, die die Chancen von allen Frauen in Österreich verbessert“, sagte SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek, die sich bei den vielen FeministInnen und SympathisantInnen vor Ort für ihre Unterstützung bedankte.

„Wer Frauenrechte angreift, greift das Selbstverständnis unserer aufgeklärten und liberalen Demokratie an. Es geht um Gerechtigkeit und die kann nur durch Zusammenhalt und Interessenausgleich erreicht werden. Deshalb ist Gleichberechtigung eine demokratiepolitische Frage“, bekräftigte die Zweite Nationalratspräsidentin Doris Bures. Bures richtete sich mit starken Worten an die Anwesenden: „Bis zur Nationalratswahl sind es noch 33 Tage. Über 1,3 Millionen Menschen – also jeder 5. Wahlberechtigte – hat sich noch nicht entschieden, wo er oder sie das Kreuz setzen wird! Laufen wir! Überzeugen wir!“

Fotos der Veranstaltung: [https://tinyurl.com/y4w99tsm] (https://tinyurl.com/y4w99tsm)