SJ- Herr: „Wer 49.000€ im Monat herschenken kann, kann auch Millionärssteuern zahlen!“

„Heidi  Horten hat der ÖVP monatlich 49.000€ überwiesen, das ist mehr als der  durchschnittliche Österreicher im Jahr verdient.“, erklärt Julia Herr,  Vorsitzende der Sozialistischen Jugend (SJ) und Kandidatin bei der  kommenden Nationalratswahl. „Wer so viel Geld übrig hat, kann ruhig  einen Beitrag für Österreichs Straßen, Schulen und Krankenhäuser  leisten. Wir fordern eine Millionärssteuer!“

Vermögen und Reichtum sind in Österreich extrem ungleich verteilt. Das reichste 1  Prozent der privaten Haushalte verfügt über mehr als eine halbe Billion  € Nettovermögen. Das entspricht einem Anteil von 40%. „Die  Veröffentlichung der Spenden in Millionenhöhe an ÖVP und FPÖ zeigen,  dass dieses Vermögen genutzt wird um massiv Einfluss auf die Politik zu  nehmen.“ Eine Konzentration von großem Vermögen in wenigen Händen  bedeutet auch eine Konzentration von Macht und Einfluss. „Soll Politik  in Österreich nicht länger käuflich sein, braucht es dringend eine faire  Besteuerung von Superreichen.“, erklärt Herr.

Laut  Berechnungen der Arbeiterkammer würde selbst eine Millionärssteuer mit  Freibetrag von 1 Million und Steuersätze von 0,7 bis 1,5% bereits 5,7  Millionen € bringen. „Derzeit erfreut sich bloß Sebastian Kurz am  Reichtum seiner Freunde, durch eine längst überfällige Millionärssteuer  würde ganz Österreich profitieren.“