Unser Plan für die Frauen.Gesundheit.

Bild: SPÖ Frauen / Astrid Knie

Wir stellen die Gesundheit von Frauen in den Mittelpunkt.

Aktionsplan Frauengesundheit

Frauen und Männer haben unterschiedliche Gesundheitsrisiken, unterschiedliche Lebensstile und zeigen bei manchen Krankheiten unterschiedliche Symptome. Immer häufiger sind Frauen etwa von Erkrankungen betroffen, die bisher als „typische“ Männererkrankungen galten, etwa Herz- Kreislauf- Erkrankungen und insbesondere Herzinfarkt. Um die bestmögliche Gesundheitsversorgung bieten zu können, muss die Medizin sich auf die spezifischen Bedürfnisse von Frauen ausrichten. Wichtig ist, dass Frauen auf Basis guter Informationen selbstbestimmte Entscheidungen treffen können. Pamela Rendi-Wagner hat, als Frauen und Gesundheitsministerin, daher einen umfangreichen Aktionsplan zur Frauengesundheit vorgelegt. Dabei stehen die gesundheitlichen Interessen und Bedürfnisse von Frauen im Vordergrund – von Mädchen und jungen Frauen angefangen über Frauen im Erwerbsalter bis hin zu Frauen im Alter.

Erstklassige Medizin für alle. Falsches Sparen ist ungesund.

Unser Gesundheitssystem ist eines der besten der Welt, aber es muss laufend verbessert und reformiert werden. Bei wichtigen diagnostischen Untersuchungen (CT und MRT) gibt es zum Teil lange Wartezeiten. Wir wollen diese reduzieren. Die PatientInnen sollen sich darauf verlassen können, dass sie rasch und zeitgerecht eine Untersuchung bekommen.

Unser Plan sieht weiters vor:

  • Terminservicestellen für dringende MRT/CT-Untersuchungen bei den SV-Trägern
  • Zuweisungssystemen, die nach medizinischer Dringlichkeit differenzieren
  • Informationen zu den tagesaktuellen Wartezeiten
  • Stärkung des Angebots durch den Ausbau der eigenen Einrichtungen der Krankenversicherungsträger

Keine Zwei-Klassen Medizin! – Selbstbehalte streichen

Selbständige müssen für ihre Untersuchungen 20 Prozent Selbstbehalt zahlen. Das trifft vor allem Ein-Personen-Unternehmen und hier vor allem Frauen ganz massiv. Unser Ziel ist es daher, alle Leistungen anzugleichen und Selbstbehalte zu streichen.

Medizinische Versorgung in der Nähe

Gerade am Land ist die medizinische Versorgung oft nicht so einfach. Mit dem Primärversorgungsgesetz wurden österreichweit einheitliche Standards geschaffen. Für die PatientInnen bedeutet das ein starkes medizinisches Versorgungsangebot, nahe am Wohnort. Dazu gehören auch gute Erreichbarkeit, längere Öffnungszeiten und umfassende Leistungen für die PatientInnen. Davon profitieren Frauen, die oft nicht über das Familienauto verfügen, besonders.

Psychische Gesundheit

Der Druck in der Arbeitswelt steigt, das bedeutet auch eine Gefahr für die Gesundheit. Die SPÖ will daher den Zugang zu psychotherapeutischer Betreuung verbessern. Unser Plan sieht vor:

Erhöhung des Kontingents von kostenlosen Therapieeinheiten um 50 Prozent freie Wahl der Therapeutin oder des Therapeuten bei entsprechender Diagnose mehr Geld für den Aus- und Umbau der psychotherapeutischen Versorgung.

Frauen schultern zu 80% die Pflege.

Wenn Menschen pflegebedürftig werden, dann müssen sie sich auf das österreichische Sozialsystem und das Gesundheitssystem verlassen können. Fakt ist, dass die Pflege zu 80 Prozent auf den Schultern der Frauen lastet. Bei der Pflege darf nicht gespart werden! Das wollen wir erreichen:

  • 50 Prozent Übernahme der Kostenbeiträge für mobile Pflege durch den Bund
  • höheres Pflegegeld für schwerstbehinderte Kinder
  • bis 2022 eine Milliarde Euro in Pflegeberufe und Qualität investieren

SPÖ hat erreicht: Pflegeregress wurde abgeschafft

Wer krank ist und gepflegt werden muss, soll sich nicht fürchten müssen alles zu verlieren. Durch den anhaltenden Druck der SPÖ konnten auch die anderen Parteien überzeugt werden: Der Pflegeregress wurde abgeschafft.

Damit ist zahlreichen Familien sofort geholfen.

Ein Pflegefall ist ein Schicksalsschlag. Die Entscheidung für die richtige Betreuungsform darf nicht von finanziellen Sorgen geleitet werden.

Für unsere Bundesparteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner steht fest: „Ich sehe es als Aufgabe der Politik, die Menschen und ihre Angehörigen in einer so schweren Situation nicht alleine zu lassen und ihnen Sicherheit zu geben.“

Pflegebedürftigkeit ist ein Thema, das jede Familie treffen kann. Über 450.000 Menschen und ihre Angehörigen leben jeden Tag mit diesem schweren Schicksalsschlag, bis 2050 werden es 750.000 Menschen sein. Zur emotionalen Belastung kommt noch die finanzielle. Ihnen sagen wir: Wir kümmern uns! Es ist unsere Aufgabe, euch zu helfen und für euch da zu sein!

Das sind unsere Maßnahmen für die beste Pflege:

  • Einrichtung von Pflegeservicestellen: Wir wollen eine österreichweite Anlaufstelle für alle Angebote. Ein Pflegefall ist fast immer eine Belastungsprobe, viele fühlen sich alleine gelassen und überfordert. Die Pflegeservicestelle unterstützt Betroffene und Angehörige rasch und unbürokratisch.
  • Pflege ohne individuelle Kosten: Pflege ist teuer. Wir wollen eine staatliche Pflegegarantie: Der Staat übernimmt alle Kosten für mobile Pflege oder die Pflege im Pflegeheim – in höchster Qualität im ganzen Land. Wir wollen den Menschen zumindest die finanzielle Belastung abnehmen.
  • Die Kosten sollen künftig nur noch über zwei Instrumente abgewickelt werden:
    • Pflegegeld: Wenn Angehörige zu Hause gepflegt werden, bekommen sie bzw. der Betroffene weiterhin das Pflegegeld. Künftig aber jährlich valorisiert, so lange, bis unser Modell zur Pflegesicherung kommt.
    • Der neue Pflegegarantiefonds: Wir wollen die Finanzierung aus einem Topf. Alle Gelder des Bundes und der Länder werden in Zukunft in einem Pflegegarantiefonds zusammengeführt, mit dem die mobile sowie die stationäre Pflege finanziert werden.
  • Anerkennung für alle, die pflegen: In hunderttausenden Fällen ist es die Tochter, die Schwiegertochter, der Enkel. Und in vielen Fällen sind es professionelle PflegerInnen, die in schweren Momenten da sind, um alten und kranken Menschen das Leben erträglich und lebenswert zu machen. Wir fordern für pflegende Angehörige einen Rechtsanspruch auf Pflegekarenz bzw. Pflegeteilzeit. Pflegepersonal muss ordentlich bezahlt werden und unter würdigen Rahmenbedingungen der Arbeit nachgehen können.

Hier geht es zum SPÖ-Konzept Pflegesicherheit-für-Österreich

Wichtige Informationen und Hilfe gibt es hier:

Frauengesundheitskampagne der SPÖ:

https://www.frauen.spoe.at/gesundheit

Frauenministerium

https://www.frauen-familien-jugend.bka.gv.at/frauen.html

Aktionsplan Frauengesundheit:

https://goeg.at/node/474

Netzwerk der österreichischen Frauengesundheitszentren:

http://www.frauengesundheit.at/

Netzwerk der Frauen- und Mädchenberatungsstellen:

http://www.netzwerk-frauenberatung.at/

First Love Ambulanzen:

http://firstlove.at/first_love_oesterreich.htm