TALIS-Studie – Hammerschmid bestärkt SPÖ-Forderung nach mehr Unterstützungspersonal an Schulen

NRin Sonja Hammerschmid Bild: Parlamentsdirektion/Simonis

Als „besorgniserregend, aber nicht überraschend“ bezeichnet SPÖ-Bildungssprecherin Sonja Hammerschmid die Ergebnisse der heute, Mittwoch, veröffentlichten OECD-LehrerInnenstudie TALIS, wonach sich der Großteil der österreichischen Lehrkräfte zu wenig in ihrer Arbeit unterstützt fühlt.

„Als SPÖ weisen wir seit langem auf den dringenden Handlungsbedarf wegen des Mangels an Unterstützungspersonal an Schulen hin. Die türkis-blaue Regierung hat unsere Forderung aber vehement abgeschmettert und sogar noch Personal an den Schulen gestrichen. Für uns ist klar: Lehrerinnen und Lehrer müssen sich auf ihre eigentlichen pädagogischen Aufgaben konzentrieren können“; so Hammerschmid, die im TALIS-Studienergebnis einen klaren Handlungsauftrag für die österreichische Politik sieht. Die SPÖ werde deshalb auf der Forderung nach mehr Unterstützungspersonal für die Schulen beharren, betont die SPÖ-Bildungssprecherin.

Aufholbedarf gibt es auch noch beim Thema Mentoring, also dem Unterstützen und Begleiten jüngerer Pädagoginnen und Pädagogen durch bereits erfahrenere Kollegen. International erfolgreiche Beispiele beweisen, dass die Zusammenarbeit in Teams ein Erfolgsfaktor für eine moderne Schulkultur und innovative Unterrichtsgestaltung darstellt. Dafür braucht es einen Kulturwandel in Österreich, weg vom Lehrer als Einzelkämpfer hin zu gemeinsamem Unterrichten – dies unterstützt durch konsequentes Feedback-Geben und entsprechende pädagogische Weiterbildungsmaßnahmen führt zu modernem, innovativem Unterricht. „Hier bräuchte es noch mehr Unterstützung durch die Schulaufsicht, um den Lehrerinnen und Lehrern das Arbeiten in Teams schmackhaft zu machen und den besten Unterricht für die Schülerinnen und Schüler zu gestalten“, hält Bildungssprecherin Sonja Hammerschmid abschließend fest.