Heinisch-Hosek: Eine gute Woche für Österreichs Frauenpolitik

NRin Gabriele Heinisch-Hosek Bild: Astrid Knie

Gesetzliche Anrechnung der Karenzzeiten bringt mehr Lohngerechtigkeit - Papa/-Babymonat längst fällig – Frauenförderung im Parlament von anderen Forderungen lösen.

„Es ist eine gute Woche für Österreichs Frauenpolitik. Wir konnten vieles auf den Weg bringen, wofür wir schon lange kämpfen“, sagt SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek. „Bei der gesetzlichen Anrechnung der Karenzzeiten und dem Papa/-Babymonat zeichnet sich eine klare Mehrheit im Parlament ab. Das freut mich sehr“, so Heinisch-Hosek.

„Die gesetzliche Anrechnung der Karenzzeiten wird für viele Frauen in Österreich ein Plus am Lohnzettel bringen. Karenzzeiten sollen bei Vorrückungen im Gehaltsschema voll angerechnet werden, also im Ausmaß von 24 Monaten. Derzeit sind gesetzlich nur zehn Monate vorgesehen“, so die SPÖ-Frauenvorsitzende. Heinisch-Hosek erwartet sich davon auch einen Anreiz für Väterkarenz.

Auch eine gesetzliche Frauenquote im Parlament fordert die SPÖ schon lange. „Ernstgemeinte Frauenförderung muss losgelöst von anderen Forderungen sein, es soll in dieser Hinsicht keine Tauschgeschäfte geben. Daher braucht es einen eigenen Antrag zur Quote. Denn es geht um echte Gleichstellung im Parlament. Setzen wir das jetzt um!“ so Heinisch-Hosek.