Wiener SPÖ-Frauen: Beim Selbstbestimmungsrecht werden wir keinen Millimeter zurückweichen

„Keinen Millimeter“ – so lautet das Motto eines überparteilichen Bündnisses, das sich derzeit mit österreichweiten Aktionen und einer Petition gegen Rückschritte bei Frauenrechten stark macht. Auch die Wiener SPÖ-Frauen waren heute, Montag, am Graben, um bei einem von vielen Flashmobs, die heute in ganz Österreich stattgefunden haben, gegen mögliche Einschränkungen des Rechts auf Schwangerschaftsabbruch zu protestieren. „Wir sprechen uns vehement gegen jegliche Einschränkung von Frauenrechten und gegen alle Angriffe auf das weibliche Selbstbestimmungsrecht aus“, so SPÖ Wien-Frauenvorsitzende Marina Hanke und SPÖ Wien-Landesfrauensekretärin Nicole Berger Krotsch.

„Das weibliche Selbstbestimmungsrecht ist ein hart erkämpftes Grundrecht der Frauen und jegliche Bestrebungen der Bundesregierung, dieses in Frage zu stellen, lehnen wir strikt ab“, stellte Hanke klar. Die Stadt Wien sei Vorreiterin, wenn es um reproduktive Rechte von Frauen geht. „Wien bietet die nötigen Rahmenbedingungen, um Frauen über die Möglichkeiten des Schwangerschaftsabbruchs zu informieren, um das Thema zu enttabuisieren und das weibliche Selbstbestimmungsrecht zu stärken“, betont Berger-Krotsch. „Wien unterstützt außerdem jegliche Bestrebungen den Zugang zu kostengünstiger bzw. kostenfreier Verhütung zu erleichtern bzw. auszubauen, um so ungeplanten Schwangerschaften vorzubeugen.“ Das müsse auch in Zukunft so bleiben. „Für uns ist klar, dass an bestehenden Frauenrechten nicht gerüttelt werden darf. Das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper muss bestehen bleiben. Hier werden wir keinen Millimeter zurückweichen!“, so Hanke und Berger-Krotsch abschließend.