SPÖ-Frauen zum Aktionstag „5 vor 12“

Andrea Brunner: Wir lassen keine Rückschritte zu!
Die SPÖ-Frauen beteiligen sich an Aktionen in allen Landeshauptstädten. Symbol der Aktion ist ein Kleiderbügel. Denn in Zeiten, als Schwangerschaftsabbrüche noch verboten waren, wurden verschiedene Hilfsmittel wie Kleiderbügel benutzt, um ohne medizinische Hilfe einen Schwangerschaftsabbruch durchzuführen. Für die Frauen stellte dies eine große Gefahr dar. Viele wurden verletzt oder starben an den Folgen dieser Eingriffe. Diese Zeiten dürfen niemals wiederkehren!
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Evira Schmidt: „Am Selbstbestimmungsrecht der Frauen darf nicht gerüttelt werden. Wir lassen keine Rückschritte zu!“
„Es gilt ein Zeichen zu setzen, wenn es darum geht, das schwer erkämpfte Recht von Frauen auf Selbstbestimmung über ihren Körper zu verteidigen. Es ist leicht, den Moralapostel zu spielen, wenn man nicht selbst vor dieser schweren Entscheidung steht. Ein Verbot bringt nicht weniger Abtreibungen, sondern mehr, weil schon bei Verdacht einer schweren Behinderung die Entscheidung auf Abbruch getroffen wird. Niemand macht sich so eine Entscheidung leicht. Es gilt, viele Fragen für sich selbst zu beantworten. Eine davon ist auch, was passiert, wenn ich nicht mehr bin, wer sorgt dann für mein Kind?“, ist die Landesfrauenvorsitzende von Niederösterreich, Landesrätin Elvira Schmidt überzeugt.
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Ulrike Königsberger-Ludwig: „Frauen nicht gegeneinander ausspielen“
„Bei dieser Diskussion sollten auf keinen Fall die Selbstbestimmung der Frauen und die Rechte von Menschen mit Behinderungen gegeneinander ausgespielt werden. Es geht vor allem darum, dass die letzte Entscheidung, die sich keine Frau und im besten Fall werdende Eltern gemeinsam, selbstbestimmt von den Frauen getroffen werden muss. Daran darf nicht gerüttelt werden“, sagt Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig: „Zudem möchte ich einmal mehr darauf hinweisen, dass sich die Bundesregierung verstärkt für die Umsetzung der UN Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen einsetzen muss. Darüber sollte diskutiert werden und nicht ob man Frauen ihre Selbstbestimmung raubt.“
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Sabine Promberger: Keinen Millimeter Rückschritt!
„Morgen wird im Parlament über die Einschränkung des Schwangerschaftsabbruchs diskutiert. Keinen Millimeter Rückschritt bei den bestehenden Regelungen“, sagt die SPÖ-Landesfrauenvorsitzende Oberösterreich Sabine Promberger.
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Ana Blatnik: Frauen nicht in die Illegalität treiben
„Es wird immer ungewollte Schwangerschaften geben und es wird immer Schwangerschaftsabbrüche geben – die Frage ist nur, wollen wir Frauen das Recht nehmen über ihren Körper, über ihr Leben selbst zu bestimmen? Wollen wir Frauen die sich zu einem Schwangerschaftsabbruch entscheiden künftig kriminalisieren oder wollen wir sie medizinisch, sozial und psychisch unterstützen, wenn sie die vielleicht schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen? Wollen wir Sie wirklich in die Illegalität treiben und einer möglichen Lebensgefahr aussetzen?“
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Selma Yildirim: #fairändern will Frauen ihr Selbstbestimmungsrecht rauben
„Eine Abtreibung ist nie eine leichtfertige Entscheidung. In der Petition #fairändern geht es darum, Frauen ihrer Selbstbestimmungsrechte zu berauben. Die SPÖ-Frauen fordern schon lange einen einfacheren Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen, die Regierung schlägt hier einen völlig falschen Kurs ein!“ sagt Landesfrauenvorsitzende Selma Yildirim.
Hier könnt ihr die Gegenpetition unterschreiben: https://mein.aufstehn.at/petitions/keinenmillimeter

Karin Dollinger: Bitte unterzeichnet die Petition!
„Mehr als tausend Menschen gingen heute mit dem überparteilichen Bündnis #keinenmillimeter in ganz Österreich für das Selbstbestimmungsrecht der Frauen auf die Straße. Wir werden keinen Millimeter zurück weichen!“sagt die Salzburger Landesfrauenvorsitzende Karin Dollinger.

Hanke/Berger-Krotsch: Ein hart erkämpftes Grundrecht
„Das weibliche Selbstbestimmungsrecht ist ein hart erkämpftes Grundrecht der Frauen und jegliche Bestrebungen der Bundesregierung, dieses in Frage zu stellen, lehnen wir strikt ab“, stellte die Wiener Frauenvorsitzende Marina Hanke klar. Die Stadt Wien sei Vorreiterin, wenn es um reproduktive Rechte von Frauen geht. „Wien bietet die nötigen Rahmenbedingungen, um Frauen über die Möglichkeiten des Schwangerschaftsabbruchs zu informieren, um das Thema zu enttabuisieren und das weibliche Selbstbestimmungsrecht zu stärken“, betont Nicole Berger-Krotsch.