Lueger: Pferde werden im Kampf gegen Cyberkriminalität nicht helfen

SPÖ-Sicherheitssprecherin kritisiert zu wenig Personal im Sicherheitsapparat.

SPÖ-Sicherheitssprecherin Angela Lueger zeigt sich „irritiert“ über die heutige Pressekonferenz von FPÖ-Innenminister Kickl zur Kriminalitätsstatistik 2018. „Statt Geld für nachhaltige Maßnahmen für die im Anstieg betreffenden Bereiche der Cyber- und Internetkriminalität in die Hand zu nehmen, kauft der FPÖ-Minister Pferde. Das ist völlig unverständlich und inakzeptabel“, so Lueger.

Internet- und Cyberkriminalität sind beides Phänomene, die nicht neu sind. „Das sollte eigentlich auch der zuständige Minister wissen. Umso unverständlicher ist es, dass er wenig Unterstützung für Personal und Infrastruktur zur Verfügung stellt. Ebenso unverständlich ist für die SPÖ-Sicherheitssprecherin, dass noch immer keine „Maßnahmen gegen die erschreckende Zunahme von Gewalt gegen Frauen“ unternommen worden sind. „Schwarz-Blau schwächt die Gewaltprävention und den Gewaltschutz, in dem den zuständigen Einrichtungen wie den Frauenhäusern Geld gestrichen wird“, so Lueger, die sehr gespannt ist auf die Ergebnisse der sogenannten „Screening-Gruppe“, die diesbezüglich eingesetzt worden ist.