Frauen und Kinder vor Armut und Obdachlosigkeit schützen

Bild: Labinota Isufi

Die Kälte und Hartherzigkeit der Bundesregierung ist erschreckend. Ratschläge von Frauenministerin Bogner-Strauß sind angesichts der realen Probleme von Frauen eine Frechheit.

„Wir müssen alles tun, um Frauen- und Kinderarmut in diesem Land zu verhindern! Die Kälte und Herzlosigkeit dieser Bundesregierung ist erschreckend“ sagte heute SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek zu neuen Daten der Statistik Austria. Demnach sind ein Viertel (25 Prozent bzw. 372.000 Personen) aller Armuts- und Ausgrenzungsgefährdeten Kinder, in Ein-Eltern-Haushalten Lebende sind zu 44 Prozent armuts- oder ausgrenzungsgefährdet, Familien mit mindestens drei Kindern zu 28 Prozent. Unter den Pensionsbeziehenden sind alleinlebende Frauen mit 29 Prozent ebenfalls überdurchschnittlich betroffen.

„Die hohen Wohnkosten treiben Frauen und Kinder in Obdachlosigkeit, das dürfen wir nicht zulassen!“ so Heinisch-Hosek. „Alles was Frauenministerin Bogner-Strauß einfällt ist, dass Frauen nach Hause gehen und dort für Gleichberechtigung sorgen sollen. Das ist angesichts der realen Probleme, die Frauen haben, eine Frechheit“, so Heinisch-Hosek.

Die SPÖ-Frauen fordern eine Rücknahme der Kürzungen bei den Familienzuschlägen bei der Mindestsicherung, eine gesetzliche Anrechnung der Karenzzeiten bei Lohnvorrückungen und damit eine höhere Anrechnung Kindererziehungs- und Pflegeleistungen bei der Pension, eine Unterhaltsgarantie für jedes Kind, leistbare Wohnungen durch klare Mietobergrenzen und mehr Lohngerechtigkeit durch ein Lohntransparenzgesetz.