Holzleitner – Mindestsicherung: Regierung lässt Kinderarmut kalt

NRin Eva-Maria Holzleitner

SPÖ-Kinder- und Jugendsprecherin kritisiert: „Heute schon 300.000 armutsgefährdete Kinder- und Jugendliche“

Anlässlich des heutigen Ministerratsbeschlusses zur Mindestsicherung kritisiert SPÖ-Kinder- und Jugendsprecherin Eva-Maria Holzleitner die Bundesregierung scharf: „Mit diesen Maßnahmen wird die Kinderarmut mehr und nicht weniger“. Es sei unverständlich, dass die Regierung auf 300.000 armutsgefährdete Kinder und Jugendliche mit noch weiteren Kürzungen antwortet“, so Holzleitner. So gibt es ab dem dritten Kind nur noch 1,50 Euro pro Tag. „Damit kann man sich in Wien einen Fahrschein kaufen, aber sonst nichts“, so die SPÖ-Abgeordnete.

Jedes fünfte Kind ist in Österreich armutsgefährdet. „Das bedeutet, dass diesen Kindern und Jugendlichen die gesellschaftliche Teilhabe verwehrt bleibt, was massive Auswirkungen auf ihre Zukunft hat“, warnt Holzleitner. Zumal „Armut krank macht“. „Nicht nur, dass Armut die sozialen Kontakte und die Bildungschancen einschränkt. Armut belastet generell und macht Kinder krank“, so die SPÖ-Abgeordnete und weiter: „Die Ungleichbehandlung wird einzementiert“.

Es werden durch die Deckelung und Kürzung bei Familien mit mehreren Kindern eindeutig Zukunftschancen verbaut. „Jedes fünfte Kind in Österreich ist bereits jetzt von Armut betroffen oder bedroht – diese Zahl wird mit der Neuregelung der Mindestsicherung durch die Regierung sicherlich steigen anstatt zu sinken“, so Holzleitner abschließend.