Stimmen zum Frauentag

Bild: Astrid Knie

Gabi Heinisch-Hosek: „In der Frauenpolitik muss man die Errungenschaften weiterentwickeln, sie nach den jeweils derzeitigen Bedürfnissen der Frauen adaptieren und vor allem immer wieder für sie kämpfen. Wer glaubt, die frauenpolitischen Errungenschaften sind in Stein gemeißelt, unterliegt einem gefährlichen Irrtum.“

Pamela Rendi-Wagner: „Ich möchte, dass jede Frau in diesem Land ein gleichberechtigtes, ein sicheres und eigenständiges Leben führen kann.
Heute am Weltfrauentag – und an jedem anderen Tag des Jahres – kämpfe ich dafür, dass das Wirklichkeit wird!“

Evelyn Regner: „In einigen Ländern Europas wie zum Beispiel Polen oder Ungarn sind Frauenrechte wieder in Gefahr. Es ist unsere Pflicht, die Rechte, die wir vielen mutigen Frauen verdanken, tagtäglich zu verteidigen.“

Andrea Brunner: „Wir werden uns auf nationaler und auf EU-Ebene dafür einsetzen, dass das Selbstbestimmungsrecht der Frauen über ihren eigenen Körper gewahrt wird!“

Renate Brauner: „Die Sozialdemokratie hat sich immer für die Frauen eingesetzt und blickt auf eine lange Tradition starker Frauen zurück, die für ihre Rechte in unserem Land gekämpft und Widerstände überwunden haben“, so Brauner. „Diese Tradition setzen wir auch 2019 fort.“

Selma Yildirim: „Dass wir nicht konsequent weiter in Richtung echter Gleichberechtigung gehen, sondern jetzt bereits Erreichtes verteidigen müssen, ist ein Trauerspiel. Mit dieser Regierung geht es vom Jahr 2019 zurück in die 1950er-Jahre. Dagegen stehen wir stark und solidarisch zusammen. Für echte Gleichberechtigung und Selbstbestimmung.“

Karin Dollinger: Wir sind stolz in der SPÖ am meisten Frauen zu haben, die sich ein Bürgermeisteramt oder eine Kandidatur als Listenerste zutrauen. Die SPÖ ist seit Jahrzehnten bestrebt, durch parteiinterne Fortbildung und Förderung Frauen auch auf Gemeindeebene in die Politik zu bringen.

Kathrin Gaal: „Wien war in Sachen Frauenpolitik immer schon ein Vorbild. Der Gratis-Kindergarten und die langen Öffnungszeiten ermöglichen eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie, es gibt zahlreiche Förderprogramme für Frauen und Mädchen in den Bereichen Beruf und Gesundheit und auch beim Gewaltschutz sind wir in Wien ganz vorne“

Nicole Berger-Krotsch: „Wir erleben eine Bundesregierung, die Gelder für Gewaltschutzprojekte streicht, mit der Einführung des 12-Stunden-Tages die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erschwert, die Mindestsicherung kürzt, was vor allem Alleinerziehende treffen wird, bei der Frauenförderung kürzt und erst zuletzt die Zielvorgabe einer Frauenquote von 50 Prozent bei AMS-Mitteln gestrichen hat. Und das alles, während die Frauenministerin tatenlos zusieht“

Elisabeth Fleischanderl: „Wir kämpfen am Weltfrauentag für Gleichberechtigung, ohne Waffen sondern mit Argumenten, nicht gegen Männer sondern mit allen für eine Welt ohne Sexismus und Gewalt, für Gerechtigkeit auf allen Ebenen.“

Elisabeth Mayr: „Sexismus ist Realität in unser aller Alltag. Noch immer werden Mädchen und Burschen von Geburt an in Rollenbilder gedrängt, die vorgeben, was angeblich weibliches und männliches Verhalten ist. Das schränkt ein und macht in der persönlichen Entwicklung und Entfaltung bis hin zur späteren Berufswahl unfrei. Alle profitieren davon, wenn diese einengenden Zuschreibungen bewusst gemacht und damit verändert werden.“