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Heinisch-Hosek zu AMS-Mittel: Regierung hungert Frauen aus

Bild: Labinota Isufi

Bisher mussten 50 Prozent der AMS-Fördermittel für Frauen verwendet werden. Das Sozialministerium streicht diese Vorgabe.

„Das ist der nächste schwarz-blaue Angriff auf Frauen. Was wir laufend bei der Kürzung von Frauenprojekten erleben müssen, setzt sich nun fort. Diese Regierung wendet sich permanent gegen die Frauen und hungert sie aus“, zeigt sich Heinisch-Hosek erschüttert.

Alle Studien zeigen, dass Frauen am Arbeitsmarkt systematisch benachteiligt sind. Die Lohnschere beträgt rund 20 Prozent. 10 Jahre nach der Geburt eines Kindes haben Frauen im Schnitt in Österreich einen Einkommensverlust von 51 Prozent. „Statt vorwärts geht es im Laufschritt zurück“, so Heinisch-Hosek.

„ArbeitnehmerInnen werden von dieser Regierung verkauft. Das zeigt sich beim 12-Stunden-Tag und auch bei dem Hohn rund um den Karfreitag, der nun doch kein Feiertag wird. Dass die Frauen in vieler Hinsicht doppelt draufzahlen, ist besonders bitter“, so Heinisch-Hosek.