Brunner: Wo bleibt das klare Bekenntnis der Frauenministerin zur Quote?

Die Quote wirkt. Das zeigt der jüngste AK-Management-Report, sagt SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner.

In jenen börsennotierten Unternehmen, die unter die Quotenregelung fallen, ist innerhalb eines Jahres der Frauenanteil auf 27,5 Prozent gestiegen. In den nicht-quotenpflichten börsennotierten Unternehmen beträgt er dagegen nur 13,8 Prozent. Im Aufsichtsrat der 200 größten Unternehmen in Österreich gibt es mit 21,4 Prozent weiterhin Aufholbedarf. Wie dringend notwendig eine Quote auch im Vorstand wäre, zeigen die Zahlen: In den Vorständen der börsennotierten Unternehmen beträgt der Frauenanteil nur 4,9 Prozent, in den 200 größten Unternehmen liegt er bei nur 8,2 Prozent.

„Auch die Streichung der Zielvorgabe von 50 Prozent bei AMS-Mitteln ist ein klarer Angriff auf die Frauen. Dass die Frauenministerin dem tatenlos zusieht und auch bei der Quote bremst, ist sehr bedauerlich“, so Brunner.

„Wir wollen, dass es vorwärts geht für die Frauen in diesem Land und nicht rückwärts!“, so Brunner.