Karfreitagsregelung der Regierung bringt Verschlechterung für ArbeitnehmerInnen

Bundesparteivorsitzende NRin Pamela Rendi-Wagner Bild: Knie

Kurz, Blümel, Strache und Hofer haben gelogen: ÖVP und FPÖ rauben den Menschen einen freien Tag. Die SPÖ wird einen Gesetzesantrag für freien Karfreitag einbringen, sagt SPÖ-Parteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner.

SPÖ-Bundesparteivorsitzende, Klubobfrau Pamela Rendi-Wagner hat scharfe Kritik an der „völlig untauglichen und arbeitnehmerfeindlichen Karfreitags-Regelung der Regierung“ geübt. „Wie sehr ÖVP und FPÖ die Wirtschaftsinteressen vor die Interessen der Beschäftigten stellen, sieht man an der heute bekanntgewordenen Karfreitags-Regelung. Statt den österreichischen ArbeitnehmerInnen, die im EU-Vergleich zu den Überstunden-Kaisern zählen, so wie vom EuGH entschieden einen zusätzlichen Feiertag zu geben, streicht die Regierung den Karfreitag gänzlich und verhöhnt die ArbeitnehmerInnen mit einem ‚persönlichen Feiertag‘, für den Urlaub genommen werden muss“, sagte Rendi-Wagner. Sie erinnert daran, dass ÖVP-Kanzler Kurz, sein Kanzleramtsminister Blümel und die FPÖ noch vor kurzem versprochen haben, dass niemandem etwas weggenommen würde: „Jetzt sieht man, was die Versprechen von Kurz, Blümel, Strache und Hofer wert sind. ÖVP und FPÖ haben gelogen: Denn mit der jetzigen Regelung nimmt die schwarz-blaue Regierung den ArbeitnehmerInnen einen freien Tag weg“, betonte Rendi-Wagner gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Für die SPÖ-Chefin ist klar: „Die österreichischen Beschäftigten haben es sich nicht verdient, von der Regierung mit Tricks wie einem ‚persönlichen Feiertag‘, für den ein Urlaubstag geopfert werden muss, an der Nase herumgeführt zu werden. Stattdessen haben sich die ArbeitnehmerInnen einen freien Karfreitag verdient. Wir werden daher bei der morgigen Nationalratssitzung einen Gesetzesantrag für einen freien Karfreitag einbringen“, unterstrich Rendi-Wagner.