Evi Huber: „Absolute brechen und endlich mitentscheiden“

SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek besuchte die SPÖ-Bürgermeisterkandidatin von St. Johann, Evi Huber. Es wird endlich Zeit, dass auch im Innergebirge mehr Frauen sich trauen, für dieses Amt zu kandidieren.

ST. JOHANN/PONGAU. Sie fällt auf. Die mit ihrer offenen Art auf die Menschen zugehende „Evi“ mit ihrem für die Wahl beklebten kleinen Auto: Eveline Huber ist eine mutige Frau, die es speziell hier im Innergebirge „wagt“, als Frau für das Amt des Bürgermeisters von St. Johann zu kandidieren. Als SPÖ-Gemeinderätin, Bezirksfrauenvorsitzende und frühere Ortsparteiobfrau kennt die gelernte Friseurin, die gerade die FH für Sozialarbeit absolviert, die Gemeindearbeit bestens. Der erste Schritt ist also schon getan.
Seit 100 Jahren dürfen Frauen wählen und ebenso für eine Wahl kandidieren. Doch die Realität sieht anders aus, speziell im Innergebirge. 114 Bürgermeistern stehen fünf Bürgermeisterinnen im Land Salzburg gegenüber. Der Anteil an Ortschefinnen ist mit 4,2 Prozent sogar noch beschämender als in den anderen Bundesländern.
Die SPÖ Bundesfrauenvorsitzende Gabi Heinisch-Hosek freute sich daher ganz besonders, bei ihrem Salzburg-Tag nach Bad Hofgastein auch St. Johann einen Besuch abzustatten und Evi beim Wahlkampf zu unterstützen.
Realistische Wahlziele Evi Hubers Schwerpunkte in ihrer politischen Arbeit sind Kinderbetreuung, Bildung und ein Soziales Miteinander. „Mein wichtigstes Wahlziel ist es aber, die Absolute der ÖVP in St. Johann zu brechen und vielleicht sogar Bürgermeisterin zu werden“, erzählt sie beim Treffen mit Heinisch-Hosek. „Nur so kann endlich etwas neu gestaltet und mitentschieden werden! Somit kommt auch neuer Schwung in die Bezirkshauptstadt.“
„Das Brechen der absoluten Mehrheit des Bürgermeisters durch die SPÖ und durch eine Frau wäre im Hinblick darauf, dass Günther Mitterer auch Gemeindeverbandpräsident Österreichs ist, ein bahnbrechendes Zeichen für Österreich“, unterstreicht Gabi Heinisch-Hosek Evi Hubers Ziel. „Ich unterstütze daher Eveline Huber als Bürgermeisterkandidatin von St. Johann. Evi ist eine umtriebige Frauenpolitikerin, die St. Johann gut tun wird.“
Die Landesfrauenvorsitzende LAbg. Karin Dollinger, die ebenfalls vor Ort war betont die Wichtigkeit, dass Frauen vermehrt Politik gestalten sollten: „Es ist Zeit für viel mehr Frauen in den Gemeindestuben und für viel mehr Bürgermeisterinnen – wir sind selbst sehr stolz auf unsere erste Bundesparteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner, die zeitgleich in vielen anderen Gemeinden Salzburgs unseren KandidatInnen Unterstützung im Wahlkampf gab.
Fotos: SPÖ Frauen Salzburg (Bildnamen=Erklärungen)