„Immer für die Frauen.“ – Wiener SPÖ-Frauen präsentieren Kampagne zum Internationalen Frauentag 2019

Unter dem Motto „Immer für die Frauen.“ präsentieren die Wiener SPÖ-Frauen ihre Frühjahrskampagne zum Internationalen Frauentag 2019. Im Mittelpunkt der Kampagne steht das stete Bemühen, Frauen bestmöglich darin zu unterstützen, ihr Leben selbstbestimmt, gleichberechtigt und unabhängig zu leben. Ein Anliegen, das bereits seit Beginn Kern der sozialdemokratischen Frauenbewegung und Antrieb für zahlreiche Errungenschaften in punkto Gleichstellung von Männern und Frauen ist. Die SPÖ blickt dabei auf ein über Jahrzehnte gewachsenes, starkes Frauennetzwerk, das viel bewegt hat und viel bewegt. In Vergangenheit wie Gegenwart waren und sind es die starken Stimmen der Frauen innerhalb der SPÖ, die maßgeblich dazu beigetragen haben, Frauenrechte politisch durchzusetzen.

„Immer schon haben Frauen innerhalb der Sozialdemokratie für die Rechte der Frauen in unserem Land gekämpft, waren beharrlich, haben männliche Widerstände überwunden, nicht locker gelassen und sich nicht unterkriegen lassen“, hält die Vorsitzende der Wiener SPÖ-Frauen, Renate Brauner, fest. „Das, wo wir als Frauen hier und heute stehen, verdanken wir dem jahrzehntelangen, mittlerweile über ein ganzes Jahrhundert lange dauernden Kampf für Frauenrechte“, so Brauner weiter.

Dabei war die demokratiepolitische Teilhabe noch vor 100 Jahren keineswegs selbstverständlich. Mit 16. Februar 2019 jährt sich jener Tag, an dem Frauen in Österreich zum ersten Mal wählen und selbst gewählt werden durften zum hundertsten Mal. „Was heute ganz selbstverständlich ist, war ein politischer Meilenstein für uns Frauen, der die Weichen dafür gestellt hat, wo wir heute stehen“, resümiert Frauenstadträtin Kathrin Gaal anlässlich dieses Jubiläums. „Wien war und ist in punkto Frauenpolitik ein europaweites Vorbild und eine Stadt, in der Gleichstellung auch tatsächlich gelebt wird. Maßnahmen wie der Gratis-Kindergarten ermöglichen eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Eigene Förderprogramme unterstützen Frauen in den Bereichen Weiterbildung und Gesundheit. Mädchen werden mit Workshops und Angeboten wie dem Töchtertag gestärkt und ihnen werden die zahlreichen Wahlmöglichkeiten bei Karriere und Beruf aufgezeigt. Frauen in Not- oder Gewaltsituationen bekommen in Wien schnell und unbürokratisch Hilfe und Schutz.“

Dass nur eine Stimme für die SPÖ eine Stimme für Frauenrechte ist, darauf weist Renate Brauner ausdrücklich hin. Denn nicht zuletzt ist auch 2019 wieder ein Jahr zweier wichtiger Wahlen, den Arbeiterkammer Wahlen im März und der EU-Wahl am 26. Mai. „Was die Frauen gestern mit ihrer Stimme bewirkt haben, spüren wir heute. Was die Frauen heute mit ihrer Stimme bewirken, sind die Errungenschaften von heute UND morgen. Das muss uns immer bewusst sein; das dürfen wir nie aus den Augen verlieren“, so die Wiener SPÖ-Frauenvorsitzende. „Eine Stimme für die SPÖ bewirkt, dass Frauen in ihren Lebensentscheidungen selbstbestimmt und unabhängig sind, dass die Bedingungen für Frauen am Arbeitsmarkt nicht schlechter, sondern besser werden, dass Frauen vor Gewalt geschützt sind und Hilfe bekommen, wenn sie Hilfe brauchen.“

Und eine starke Stimme für Frauen ist in Zeiten einer schwarz-blauen Bundesregierung wichtiger denn je. „Vieles einer schwarz-blauen Politik wirkt sich negativ auf uns Frauen aus“, hält Wiens Frauensekretärin Nicole Berger-Krotsch fest. „Im letzten Jahr wurden Frauenfördermittel massiv gekürzt, der 12-Stunden-Tag eingeführt sowie ein Familienbonus, von dem ausschließlich Besserverdiener profitieren, eingeführt. Außerdem ist die Abschaffung der Notstandshilfe geplant – all dies sind Maßnahmen, die massiv zu Lasten der Frauen gehen. Lassen wir uns unsere hart erkämpften Rechte nicht beschneiden. Einmal mehr geht es darum, uns als Frauen zusammenzutun und diesem Kurs gemeinsam entgegenzuwirken. Als starke Stimme für die Frauen werden wir nicht locker lassen, bis die vollständige Gleichstellung von Männern und Frauen in allen Bereichen unserer Gesellschaft erreicht ist“, so Berger-Krotsch abschließend.