Solidarität mit Frauen- und Gewaltschutzeinrichtungen

One Billion Rising („eine Milliarde erhebt sich“) setzt sich jährlich am 14. Februar als getanzter Protest für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen ein.

Die „Milliarde“ errechnet sich aus der statistischen Aussage der UN, dass ein Drittel aller Frauen und Mädchen weltweit in ihrem Leben Opfer von Gewalt werden.
Die Situation in Österreich, vor allem die Budgetkürzungen und -streichungen für Frauenprojekte, die sich der Gewaltprävention verschrieben haben wurden von den Oppositionsparteien und Frauenorganisationen beleuchtet.

„Die Gewalt an Frauen ist erschütternd. Wir müssen rasch handeln. Wichtig ist, dass wir alle gemeinsam zum Schutz der Frauen arbeiten. Einerseits braucht es Sofortmaßnahmen. Aus diesem Grund fordern wir als SPÖ:
3 Millionen Euro, die sofort zusätzlich dem Gewaltschutz zur Verfügung gestellt werden, davon 2 Millionen Euro für Beratungseinrichtungen und 1 Million für Täterarbeit. Das ist ein Geld, das vorhanden ist und das sofort für den Schutz von Frauen verwendet werden muss“, sagte SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek bei einer Pressekonferenz mit Ewa Dziedzic (Die Grünen), Lena Jäger (Frauen*Volksbegehren), Aiko Kazuko Kurosaki, künstlerische Leitung und Obfrau von OBRA – One Billion Rising Austria, Maria Rösslhumer „AÖF – Autonome Österreichische Frauenhäuser und Frauenhelpline gegen Gewalt 0800 222 555), Niki Scherak (NEOS) und Maria Stern (JETZT-Liste Pilz).