Becher: „AK-Studie belegt dringenden Handlungsbedarf bei leistbarem Wohnen – SPÖ hat das richtige Programm für leistbare Mieten“

NRin Ruth Becher

Wohnen wird für immer mehr Menschen zum Luxusgut. Das zeigt auch eine aktuelle Studie der Arbeiterkammer, wonach 60 Prozent der Befragten große Probleme haben, leistbare Wohnungen zu finden, sagt SPÖ-Wohnbausprecherin Ruth Becher.

Wohnen wird für immer mehr Menschen zum Luxusgut. Das zeigt auch eine aktuelle Studie der Arbeiterkammer, wonach 60 Prozent der Befragten große Probleme haben, leistbare Wohnungen zu finden. „Die neue AK-Studie zeigt, wie groß und wie dringend der Handlungsbedarf in Sachen leistbares Wohnen ist. Während die SPÖ ein umfassendes und rasch umsetzbares Programm für leistbares Wohnen und zur Entlastung der MieterInnen vorgelegt hat, unternimmt die ÖVP/FPÖ-Regierung nichts gegen die explodierenden Mietkosten. Im Gegenteil: ÖVP und FPÖ verschärfen das Problem sogar noch – beispielsweise durch die im schwarz-blauen Regierungsprogramm vorgesehene Ausweitung der Lagezuschläge“, betonte SPÖ-Wohnbausprecherin Ruth Becher heute, Donnerstag, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Die SPÖ-Wohnbausprecherin unterstrich weiters: „Die AK-Studie zeigt deutlich, dass junge Menschen kaum mehr Wohnungen finden, weil sie mit teuren Mieten, Befristungen und hohen Maklergebühren zu kämpfen haben. Während die Regierung ein Belastungspaket für MieterInnen schnürt und bereitwillig Forderungen der Immobilien-Lobby umsetzen will, hat die SPÖ mit ihrem Programm für leistbares Wohnen die richtigen Antworten auf steigende Wohnkosten“, sagte Becher.

Teil des SPÖ-Programms sind neben einer Sofortentlastung durch die Streichung der Mietensteuer auch hohe Geldstrafen für Mietwucher und ein Universalmietrecht, das klare Mietzinsobergrenzen bringt. Genauso wichtig und ebenfalls Teil des SPÖ-Programms für leistbares Wohnen ist die effektive Bekämpfung der Immobilienspekulation und die Stärkung des sozialen Wohnbaus durch die Möglichkeit, günstige und geeignete Grundstücke zu erwerben. „Unser Programm liegt auf dem Tisch und könnte im Sinne der Menschen, die unter den hohen Wohnkosten stöhnen, sofort umgesetzt werden. Die Regierung muss endlich für leistbares Wohnen und nicht für die Gewinnvermehrung von Immo-Spekulanten sorgen“, so Becher.