Safer Internet Day – Hammerschmid drängt auf Umsetzung der Digitalisierungsstrategie „Schule 4.0“

NRin Sonja Hammerschmid Bild: Parlamentsdirektion/Simonis

Vermittlung von digitalen Kompetenzen in den Schulen ist für SPÖ-Bildungssprecherin das Gebot der Stunde.

Am 5.2. findet zum 16. Mal der Safer Internet Day statt. In Europa unter der Schirmherrschaft der Europäischen Kommission, beteiligen sich weltweit über 130 Staaten an diesem Aktionstag. Die Initiative hat zum Ziel, vor allem Kindern und Jugendlichen dabei zu helfen, einen sicheren Umgang mit den digitalen Möglichkeiten zu entwickeln. „Der verantwortungsvolle Umgang mit dem Internet wird immer wichtiger; das Internet ist im Alltag, im Beruf wie in der Schule, allgegenwärtig. Kinder von heute wachsen mit Smartphone und Co auf“, sagt SPÖ-Bildungssprecherin Sonja Hammerschmid. „Das birgt viele Möglichkeiten und Chancen, aber auch Risiken.“

Die Vermittlung von digitalen Kompetenzen in den Schulen ist für Hammerschmid das Gebot der Stunde. „Digitalisierung ist überall. Cybermobbing und Fake News nehmen zu. Schülerinnen und Schüler müssen in den Schulen das nötige Handwerkszeug vermittelt bekommen, um kritisches Hinterfragen zu erlernen. Welche Konsequenzen haben meine Handlungen im Netz?“

Bereits 2017 wurde die Digitalisierungsstrategie „Schule 4.0“ vorgestellt. Hammerschmid bedauert es, dass das Konzept noch immer nicht umfassend umgesetzt wurde. „Hier muss Bildungsminister Heinz Faßmann dringend handeln. Unser aller Ziel muss doch sein, dass Schülerinnen und Schüler fit für die digitale Gegenwart und Zukunft sind.“

Hammerschmid hält den Safer Internet Aktionstag für sehr wichtig, weil er hilft, die notwendige Sensibilität zu entwickeln. „Kinder und Jugendliche müssen das nötige Bewusstsein dafür haben, was den sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien und Inhalten betrifft. Den Eltern und den Schulen kommt hier eine besondere Verantwortung zu“, so Hammerschmid.