Wenn Frauen ökonomisch unabhängig leben sollen, muss Bogner-Strauß rasch handeln!

Bild: Astrid Knie

Quoten, Lohntransparenzgesetz, gesetzliche Anrechnung der Karenzzeiten und Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung sind dringend notwendig, sagte SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek am Sonntag in Reaktion auf die Pressestunde von Juliane Bogner-Strauß.

„Wenn Ministerin Bogner-Strauß in der Pressestunde ankündigt, dass Frauen ökonomisch unabhängig und selbständig leben können sollen, dann muss sie rasch handeln!“, sagt SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek. „Und sie sollte als Frauenministerin nicht erklären, dass Quoten zwar wirken sie aber gegen starre Quoten ist. Das halte ich für den vollkommen falschen Ansatz. Sie muss anerkennen, dass es Quoten braucht“, so Heinisch-Hosek weiter.

„Es braucht Quoten in der Privatwirtschaft. Und es braucht darüber hinaus rasch das von uns schon lange eingebrachte Lohntransparenzgesetz, eine gesetzliche Anrechnung der Karenzzeiten bei Lohnvorrückungen und einen Rechtsanspruch auf einen ganztägigen Kinderbetreuungs- und –bildungsplatz“, so die SPÖ-Frauenvorsitzende weiter. „Nur so kann die von ihr geforderte ökonomische Unabhängigkeit von Frauen erreicht werden“, so Heinisch-Hosek.