Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen

Zweite Nationalratspräsidentin Doris Bures (S) (Mitte) mit den Frauen- bzw.Gleichbehandlungssprecherinnen aller Parlamentsfrakionen mit ExpertInnen

Die Zweite Nationalratspräsidentin Doris Bures hat die Frauen- bzw. Gleichbehandlungssprecherinnen aller Fraktionen sowie Expertinnen und Experten zum parlamentarischen Dialog "Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen" geladen.

Die teilnehmenden Expertinnen und Experten waren die juristische Prozessbegleiterin Sonja Aziz, Strafrechtsexpertin und Kriminologin Katharina Beclin, die Vorsitzende vom Zusammenschluss Österreichischer Frauenhäuser Andrea Brem, Psychologe und Psychotherapeut Alexander Haydn, weiters Udo Jesionek, Präsident Weisser Ring und Präsident des Jugendgerichtshofs a. D., Michael Lepuschitz, Vizepräsident der Landespolizeidirektion Wien, Martina Ludwig-Faymann, Vorsitzende des Vereins Wiener Frauenhäuser, Kerstin Schinnerl von der Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie sowie die Soziologin Laura Wiesböck.

Wir haben viel zu tun

Es ist eine gesellschaftliche und politische Verpflichtung, um gegen Gewalt an Frauen anzutreten, betonte Bures. „Das Gespräch zeigt, dass wir alle gefordert sind. Das Zuhause ist eigentlich der Ort, wo man sich Schutz und Fürsorge erwartet“, so Bures. „Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, dass Frauen ohne Angst leben können.“

SPÖ-Frauen begrüßen überparteiliche Initiative

„Es ist gut, auf die Expertise jener zu vertrauen, die tagtäglich im Gewaltschutz und in der Prävention tätig sind. Ich freue mich daher, dass es gelungen ist, viele ExpertInnen aus unterschiedlichen Bereichen an einen Tisch zu holen. Dadurch können rasch Lösungen gefunden werden“, so Heinisch-Hosek und Brunner.

„Es ist wichtig, dass wir Frauenpolitikerinnen in der Frage der Gewaltprävention und des Opferschutzes gemeinsam mit NGO’s und ExpertInnen an einem Strang ziehen“, so die SPÖ-Frauen.