Heinisch-Hosek: Pflege in Österreich verbessern

Frauen schultern den überwiegenden Teil der Pflege. Das gilt sowohl für die Pflege von Angehörigen als auch für die Betreuung durch professionelle PflegerInnen im mobilen und stationären Bereich, sagt Gabriele Heinisch-Hosek.

Das SPÖ-Konzept, das Parteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner heute präsentiert hat, unterstützt Pflegebedürftige, Angehörige und Pflegekräfte in herausfordernden Zeiten. Unser Konzept gibt Sicherheit, bietet Schutz und sichert den Menschen Würde und Respekt“, sagt SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek. ****

Die SPÖ fordert die Einrichtung eines Pflegeservicecenters als einheitliche Anlaufstelle und Unterstützung für Betroffene, eine staatliche Finanzierungsgarantie sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Situation des Pflegepersonals. Für pflegende Angehörige soll es einen Rechtsanspruch auf Pflegekarenz geben.

„Es braucht unbedingt ausreichend Personal in der Pflege, eine faire Bezahlung sowie mehr Ausbildungsplätze. Insgesamt muss der Berufsstand aufgewertet werden. Gerade Berufe, in denen mehrheitlich Frauen beschäftigt sind, wie Sozialberufe, werden oft schlecht bezahlt. Diese Berufe gehen aber mit hoher Verantwortung und hohen psychischen wie physischen Anforderungen einher. Hier braucht es einen gesellschaftlichen Wandel“, so Heinisch-Hosek.

„Wer Pflege braucht, soll sich auf Hilfe verlassen können. Das funktioniert nur, wenn wir die Rahmenbedingungen für die Pflege in Österreich verbessern“, so Heinisch-Hosek.