BUNDESFRAUENKONFERENZ 2018,

Bundesfrauenkonferenz 2018: „Mehr Beteiligung. Mehr Bewegung. Mehr Feminismus“.

Bild: SPÖ Frauen / Astrid Knie

"Wir Frauen sind der Motor der Veränderung!" - Die gf. SPÖ-Parteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner hielt eine fulminante Rede zu den Errungenschaften der sozialdemokratischen Frauenbewegung.

Hunderte delegierte SPÖ-Frauen und zahlreiche Gäste fanden sich am 23. November bei der diesjährigen Bundesfrauenkonferenz in Wels ein, die traditionell einen Tag vor dem Bundesparteitag der SPÖ stattfindet. „Mehr Beteiligung. Mehr Bewegung. Mehr Feminismus“ war nicht nur das Motto der Konferenz, sondern auch der Titel des Leitantrages der SPÖ-Frauen. Dieser wurde in einem großen Beteiligungsprozess erstellt und beinhaltet konkrete sozialdemokratische Forderungen für echte Gleichberechtigung.

Grußworte der ersten Frau an der Spitze der SPÖ

In ihren Grußworten hat die gf. SPÖ-Bundesparteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner die Rolle der sozialdemokratischen Frauenbewegung hervorgehoben: „Unsere Frauenbewegung darf und muss stolz sein auf sich, stolz auf das Erreichte, auf die Erfolge, auf unsere politische Kraft und stolz auf unseren Mut. Ohne einer starken Frauenbewegung, ohne all den mutigen Frauen, Wegbereiterinnen und Vorkämpferinnen wären unsere Partei und unsere Gesellschaft nicht dort, wo wir heute sind – auch ich nicht!“ Das mutige Wirken der vielen SPÖ-Frauen in der Vergangenheit hat den Weg dazu bereitet, dass nun mit Pamela Rendi-Wagner zum ersten Mal in der 130-jährigen Parteigeschichte eine Frau an der Spitze steht. „Damit wir nicht nur der Motor des Fortschritts und der Veränderung sind, sondern auch am Steuer sitzen – genau dort wollen wir hin“, so Rendi-Wagner.

Mutige Antworten für die Zukunft 

„Als Kämpferinnen in der Frauenbewegung müssen wir sofort den Blick nach vorne richten, weil wir noch sehr viel vor uns haben und erkämpfen müssen – das schulden wir den Frauen hier in Österreich“, betonte Rendi-Wagner. Denn die schwarz-blaue Regierung drängt schon längst erkämpfte und sicher geglaubte Errungenschaften unserer Frauenbewegung Stück für Stück zurück. „Umso mehr sind wir als SPÖ-Frauen dazu aufgerufen, nicht still zu sitzen, wenn der Gewaltschutz abgebaut wird, wenn Kinderbetreuung unleistbar wird, wenn der 12-Stunden-Tag Frauen aus dem Alltagsleben drängt. Genau dann müssen wir mehr denn je aufstehen und zeigen, dass wir dagegen sind“, unterstrich die gf. Parteivorsitzende. 

Bild: SPÖ Frauen / Astrid Knie

Starke Frauen bei der Bundesfrauenkonferenz 

Viele starke SPÖ-Frauen haben sich in Wels eingefunden, u.a die Zweite Nationalratspräsidentin Doris Bures, die Bundesratspräsidentin Inge Posch-Gruska, natürlich die Bundesfrauenvorsitzende Gabi Heinisch-Hosek, die sich der Wiederwahl stellte, die OÖ Landesparteivorsitzende Birgit Gerstorfer sowie zahlreiche Nationalrätinnen, Bundesrätinnen, Landesrätinnen bzw. Stadträtinnen, Landtagspräsidentinnen, Landtagsabgeordnete, Bürgermeisterinnen, Gemeinderätinnen und Frauenvorsitzenden aus ganz Österreich.