Sandler, Hammerschmid, SPÖ

Hammerschmid und Sandler: Kürzungsstopp bei Kinderbetreuung kann nur erster Schritt sein

„Es ist bezeichnend für den Zustand dieser Regierung, dass sie die voraussichtliche Rücknahme der geplanten Kürzungen bei der Kinderbetreuung jetzt als außergewöhnlichen Erfolg verkaufen möchte“, stellten SPÖ-Bildungssprecherin Sonja Hammerschmid und SPÖ-Familiensprecherin Brigit Sandler am Freitag fest. „Was es braucht, sind nicht nur keine Kürzungen, sondern vielmehr ausreichende finanzielle Mittel für einen flächendeckenden Ausbau ganztägig geöffneter Kinderbetreuungseinrichtungen“.

Hammerschmid und Sandler forderten weiters einen Rechtsanspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz ab dem ersten Lebensjahr des Kindes, wenn wie von der Regierung behauptet, der Fokus auf Unter-Dreijährige gelegt werden soll. Außerdem vermissen die beiden SPÖ-Abgeordneten das zweite verpflichtende Kindergartenjahr und die Erstellung eines einheitlichen Bildungsrahmenplans, der zentral ist für das pädagogische Arbeiten. Schließlich ist der Kindergarten die erste Bildungseinrichtung. „Dass die Regierung jetzt aufgrund des Widerstands von Bundesländern und Opposition geplante Kürzungen bei der Kinderbetreuung nicht umsetzt, kann nur ein erster Schritt sein, dem noch viele weitere folgen müssen,“ so Hammerschmid und Sandler abschließend.