Heinisch-Hosek: Pläne von Kurz und Strache sind Pensionsschwindel auf Kosten von Frauen

Versicherungszeiten wie Kinderbetreuungszeiten für die Mindestpension anrechnen – Erhöhung um 4 Prozent notwendig

„Die Pläne von Kurz und Strache sind ein Pensionsschwindel auf Kosten von Frauen“, sagt SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek. „Denn viele Frauen sind von der Erhöhung der Mindestpension auf 1.200 Euro bei 40 Arbeitsjahren de facto ausgeschlossen, weil sie durch Kindererziehungszeiten diese 40 Arbeitsjahre nicht erreichen. Die SPÖ fordert, dass Versicherungszeiten wie Kinderbetreuungszeiten bei der Mindestpension eingerechnet werden“, so Heinisch-Hosek. Davon würden zu zwei Drittel Frauen profitieren.

„Wer sein Leben lang hart gearbeitet hat, darf nicht mit Almosen abgespeist werden“, so Heinisch-Hosek. Derzeit verdienen Frauen im Schnitt rund 44 Prozent weniger als Männer. Viele Frauen sind daher im Alter von Armut bedroht“, so Heinisch-Hosek.

Weiters fordert die SPÖ eine Erhöhung der Mindestpension um 4 Prozent sowie eine Einbeziehung der SozialpartnerInnen in die Verhandlungen.