AUVA: Ein „fettes Geschenk“ an die GroßspenderInnen von Sebastian Kurz

430 Millionen Euro sollen bei der AUVA eingespart werden.

SP-Gesundheitssprecherin Pamela Rendi-Wagner sieht in der Aktion ein fettes Geschenk an die GroßspenderInnen von Sebastian Kurz. Die schwarz-blaue Regierung führt ihr Projekt „Sozialabbau im ganzen Land“ mit Elan fort. Die Maßnahmen der letzten Wochen stellen ein ganzes Paket an Verschlechterungen dar. Nach der Einführung der 60-Stunden Woche, dem Förderstopp für feministische Projekte und Frauenberatungseinrichtungen steht nun die „Reform“ der AUVA als Großprojekt ins Haus.
Für Rendi-Wagner handelt es sich um eine Umverteilungs-Aktion – und zwar von unten nach oben: „Eine halbe Milliarde soll aus dem Gesundheitssystem herausgenommen werden und an die Großkonzerne gehen. Und die große Frage ist: Wer bezahlt diese halbe Milliarde stattdessen?“ Das seien im Grunde alle anderen: Den eingespart wird bei den Menschen, während die Wunschliste von Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung weiter erfüllt wird: Etwa durch die Senkung des Unfallsversicherungsbeitrags, der von den UnternehmerInnen gezahlt wird. Dadurch sollen 100 Millionen Euro eingespart werden. Wie die weiteren Einsparungen von 330 Millionen Euro vollzogen werden sollen, bleibt weitgehend unklar.

Weitere Infos: https://kontrast.at/unternehmen-profitieren-bei-auva-reform/