Heinisch-Hosek zum Equal Pension Day: Regierung muss aktiv werden

Schwarzblau ist dringend aufgefordert SPÖ-Antrag zur Mindestpension umzusetzen und aktive Arbeitsmarktpolitik zu betreiben

„Zum Equal Pension Day zeigt sich wieder einmal, dass es in Österreich einen besonders hohen Einkommensunterschied gibt – bei den Frauen im Erwerbsleben und ganz besonders in der Pension“, sagte SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek zum morgigen Equal Pension Day.  Man müsse an ganz vielen Schrauben ansetzen, damit sich der Pensions-Gap schließt.  

„Die schwarzblaue Bundesregierung muss aktiv werden. Sie ist  dringend aufgefordert den SPÖ-Antrag für eine Mindestpension von 1.200 Euro mit 40 Versicherungsjahren zu übernehmen und ab 1.1. 2019 umzusetzen“, so Heinisch-Hosek weiter.  Unser  Vorschlag sieht vor, auch auch Zeiten der Kindererziehung, der Krankheit und Arbeitslosigkeit berücksichtigt werden, würden Frauen zu zwei Dritteln profitieren.

Aber es brauche auch aktive Arbeitsmarktpolitik für Frauen, die heute noch im Erwerbsleben sind: Die Abschaffung der Aktion 20.000, die Politik der Regierung, die Frauen wieder zurück an den Herd bringen will und auch die schlechtere Finanzierung von Fraueneinrichtungen seien genau gegenteilige Schritte.

 „Schwarzblau und vor allem Ministerin Bogner-Strauß sind aufgefordert die Aktion 20.000 und Maßnahmen zu mehr Lohngerechtigkeit – von einem Lohngerechtigkeitsgesetz bis zu fairer Arbeitszeit für Frauen und Männer – umzusetzen. Dann werden wir künftig auch einen kleineren Pensionsgap zwischen Frauen und Männern haben“, so Heinisch-Hosek zum Schluss.