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Schatz: Von wegen „Neuaufstellung“ – aktuelle AULA-Ausgabe wieder mit FP-Politikern

Schatz fordert von FPÖ, das Magazin einzustampfen

Im Mai gelobten ranghohe FPÖ-Politiker, darunter Verteidigungsminister Kunasek und FPÖ-Klubobmann Rosenkranz, Besserung in Bezug auf das rechtsextreme Magazin AULA. „Von einer ‚Neuaufstellung‘ ist nichts zu spüren. Die FPÖ soll die AULA endlich einstellen. Das wäre die einzig glaubwürdige Distanzierung. Ihre medialen Beschwichtigungsversuche funktionieren nicht“, fordert die Abgeordnete.

Wie das Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands auf Twitter berichtet, hat ein steirischer FPÖ-Bezirksfunktionär zwei Beiträge für die Juni-Ausgabe verfasst, ein weiterer hat weiterhin die Funktion des Schriftleiters des Magazins.

„Nach der rassistischen Beleidigung von Cesar Sampson versprach Harald Vilimsky ein völliges Umkrempeln, Norbert Hofer drohte gar mit dem Ende der Parteikarriere, sollten FPÖ-Politiker in der AULA publizieren“, erinnert Schatz. „Offenkundig sind solche Ankündigungen nur heiße Luft, geändert hat sich trotz Ankündigungen nichts“, so die Abgeordnete.

Die AULA wird vom Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes als rechtsextrem eingestuft und ist immer wieder durch revisionistische, rassistische und antisemitische Artikel in die Schlagzeilen geraten. So wurden befreite Häftlinge des KZ-Mauthausen als „Landplage“ verunglimpft.