Budget – Hammerschmid enttäuscht über mangelnde Förderung von Start-ups

Zu wenig budgetäre Unterstützung für die Forschungsförderung und Start-ups sieht SPÖ-Bildungssprecherin Sonja Hammerschmid im Budget von ÖVP und FPÖ.

In der Nationalratsdebatte am Mittwoch erinnerte sie an das Start-up-Paket der früheren Regierung mit 185 Mio. Euro und noch einmal 100 Mio. Euro für Garantien. Nun sinke aber das Budget ab 2019, bedauerte Hammerschmid. „Das ist kein visionäres Budget. Ich würde mir mehr erwarten, um die Gründungsszene in Österreich nachhaltig zu unterstützen“.

Um die Wettbewerbsfähigkeit des Landes und das intellektuelle Kapital zu stärken, brauche es erstens Exzellenz in der Grundlagenforschung, zweitens wettbewerbsfähige angewandte Forschung und als dritte Säule technologieorientierte Start-ups, weil diese nachgewiesenermaßen viele hochqualifizierte Arbeitsplätze schaffen, hochinnovativ sind, international agieren und eine hohe „Überlebensrate“ haben. „Da die Gründungen aber risikoreich und sehr kapitalintensiv sind, braucht es hier die öffentliche Hand“, betonte Hammerschmid. Im Budget von Schwarz-Blau gebe es allerdings „zu wenig commitement“ für die Forschung. (Schluss) mr/ah/mp