Heinisch-Hosek: 200.000 Kinder bekommen wenig bis gar nichts

Schwarz-Blau unterteilt Kinder in zwei Klassen – Kürzung bei Frauen

Von der SPÖ-Frauensprecherin Gabriele Heinisch-Hosek gibt es heute, Donnerstag, harte Kritik am Familienbonus der Regierung: „Noch nie ist mir untergekommen, dass manche Familien viel mehr wert sind, als andere. 1.500 Euro pro Kind für die einen, 250 Euro für die anderen. Das sind rund 200.000 Kinder, die wenig bis gar nichts bekommen.“ Eine faire und unbürokratische Förderung von Familien sei die Erhöhung der Familienbeihilfe um 100 Euro. Das wären 1.200 Euro pro Jahr und Kind. Schwarz-Blau aber unterteile hier, wie in der Bildungspolitik, Kinder in zwei Klassen. ****

Harte Worte gibt es auch für das „Retro-Frauenbild“ der Regierungsparteien. Währen es für Strache und andere 15 Millionen Euro „Spielgeld“ gebe, würden im Frauenministerium 500.000 Euro gestrichen. „Das ist noch nie dagewesen, dass sie über vier Millionen Frauen so schäbig behandeln.“ Abschließend greift Heinisch-Hosek Finanzminister Löger scharf an: „Der Finanzminister hat es gestern in seiner Rede in einer Stunde und 15 Minuten geschafft, niemals Arbeiterinnen, niemals Pensionistinnen, niemals Unternhemerinnen, niemals Frauen zu adressieren. Das ist mehr als retro. Es ist auch ein großer Akt der Unhöflichkeit, Frauen nicht anzusprechen, sondern so zu tun, als würden wir nicht existieren. In der Sprache zeigt sich die Haltung. Gute Nacht Bundesregierung.“