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Heinisch-Hosek: Finanzielle Unabhängigkeit von Frauen fördern

SPÖ-Frauen machen sich für Lohntransparenz und den Ausbau der Kinderbetreuung stark.

„Wir müssen alles dafür tun, damit Frauen mehr verdienen“, sagte heute SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende und Frauensprecherin Gabriele Heinisch-Hosek. Laut einer IMAS-Studie wünschen sich acht von zehn Frauen finanzielle Unabhängigkeit, aber die Realität sieht anders aus. Etwa jede zweite Frau arbeitet Teilzeit und 70 Prozent der Frauen geben an, auf das Einkommen ihres Partners angewiesen zu sein. Die SPÖ-Frauen treten für ein Lohntransparenzgesetz und den Ausbau der Kinderbetreuung ein.

„Jede Frau soll wissen, wieviel ihre männlichen Kollegen verdienen. Der Vorschlag für ein Lohntransparenzgesetz liegt auf dem Tisch und muss so schnell wie möglich umgesetzt werden“, so die SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende.

„Auch bei der Kinderbetreuung müssen wir rasch vorwärts kommen. Die SPÖ hat den Ausbau vorangetrieben, wenn die schwarz-blaue Regierung jetzt hier nachlässt, fallen wir wieder zurück“, so Heinisch-Hosek. In der letzten Legislaturperiode wurde ein Kindergartenqualitätsrahmen vereinbart, der Anfang März umgesetzt werden soll. Demnach müssen in ganz Österreich die Einrichtungen ihre Leistungen nach definierten Qualitätskriterien anbieten.

„Frauen sollen von ihrem Einkommen leben können. Dafür müssen wir die richtigen Voraussetzungen schaffen“, so Heinisch-Hosek.