Aktion 20.000, Yildirim, Arbeitsmarkt

Yildirim: „Aus für Aktion 20.000 ist Rückschlag für ältere Langzeitarbeitslose“

Politisches Kleingeld schlagen, statt Chancen bieten. Absolutes Unverständnis über Schritt der Bundesregierung.

Auf absolutes Unverständnis trifft das gestern seitens der Bundesregierung verkündete Aus für die Aktion 20.000 bei Nationalrätin Selma Yildirim. „Die Maßnahme war in Tirol sehr erfolgreich, wie das AMS bestätigt. Sie bringt eine neue Chance für Menschen, die am ersten Arbeitsmarkt sonst keine mehr bekommen würden. Was das für die Einzelnen bedeutet, zeigt sich in den oft berührenden Geschichten dahinter.“

Erst am 29. November teilte VP-Landesrat Tratter in einer Aussendung mit: „Das Land Tirol unterstützt diese sinnvolle Initiative des Bundes finanziell über die GemNova (…)“. „Offensichtlich ist dieser Schritt auch für die Tiroler ÖVP nicht nachvollziehbar“, sagt Yildirim.

Ältere ArbeitnehmerInnen haben es am Arbeitsmarkt besonders schwer. Die Gruppe 50+ ist am stärksten von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen. Die positive Entwicklung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt darf darüber nicht hinwegtäuschen. In Tirol betrifft das 1800 Menschen.

„Dass die Abschaffung der Aktion eine der ersten Maßnahmen der Bundesregierung ist, zeigt bereits ihr wahres Gesicht. Statt Chancen zu bieten, wird versucht politisches Kleingeld zu machen“, so Yildirim.