Österreich, Gewaltschutz, Frauen

Stimmen gegen Gewalt

Vom 25. November bis zum 10. Dezember 2017 finden die "16 Tage gegen Gewalt" statt. Lesen Sie hier Statements gegen Gewalt.

Frauenministerin Pamela Rendi-Wagner: „Gewalt gegen Frauen ist leider immer noch ein massives Problem, das unsere gesamte Gesellschaft durchzieht. Wie weit verbreitet Sexismus ist – der Nährboden für geschlechtsspezifische Gewalt – hat in den letzten Monaten auch die öffentliche Diskussion gezeigt, nicht zuletzt getragen durch Kampagnen wie #metoo“.

SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek: „Es passiert Frauen im Alltag, am Arbeitsplatz, im Privatbereich: anzügliche Bemerkungen, unerwünschte Berührungen, Übergriffe, bis hin zu sexualisierter Gewalt. Sexismus und sexualisierte Gewalt gehen gar nicht. Unsere Grenzen bestimmen wir Frauen selbst und kein Mann darf diese Grenzen überschreiten“

SPÖ-Bundesgeschäftsführerin/Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner: "Es braucht Mut, sich aus einer gewalttätigen Beziehung zu befreien. Mit Hilfe von außen wird es leichter."

Wiener Frauenvorsitzende Stadträtin Renate Brauner: „Wir Wiener SPÖ-Frauen wollen den Frauen Mut machen, sich zu wehren. Wir wollen sie stärken, um solche Belästigungen öffentlich zu machen.“

Wiener Frauenstadträtin Sandra Frauenberger: „Gewalt an Frauen ist eine klare Menschenrechtsverletzung und es ist unsere politische Verantwortung, Frauen Unterstützung zu geben.“

Wiener Frauensekretärin LAbg. Nicole Berger-Krotsch: "Wir Wiener SPÖ Frauen kämpfen dafür, dass jede Frau selbstbestimmt über ihren Körper bestimmen kann“.

Landesfrauenvorsitzende Elvira Schmidt: "Es ist wichtig, zum einen das Bewusstsein zu schaffen, dass Gewalt ein Verbrechen ist, ob in den eigenen vier Wänden oder auf der Straße und zum anderen, Wege aus der Gewalt zu zeigen. Hier leisten die Frauenhäuser, Frauenberatungsstellen und Projekte wie ‚Mission: possible‘ hervorragende Arbeit."

SPÖ-Landesfrauenvorsitzende Steiermark BRin Elisabeth Grossmann: Verbale und körperliche Übergriffe sind meist Ausdruck eines Machtungleichgewichts, einer Abhängigkeit oder eines Autoritätsverhältnisses. Deshalb ist alles zu unternehmen, um Frauen ein finanziell unabhängiges selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen,  sie in Führungspositionen zu bringen, aber auch in männerdominierte Bereiche, etwa als Sporttrainerinnen“.

Landesfrauenvorsitzende Tirol NRin Selma Yildirim: Der Europarat empfiehlt einen Frauenhausplatz pro 10.000 Einwohner. Von den rund 75 benötigten Plätzen in Tirol sind wir weit entfernt. Die Lage ist prekär“.

SPÖ-Kärnten Frauenvorsitzende Ana Blatnik: „Gewalt an Frauen ist Feigheit, Schwäche und die dreckigste Form der Unterdrückung. Gewalt ist niemals zu rechtfertigen, sie ist eine Menschenrechtsverletzung. Deshalb sage ich: Stoppt die Gewalt und ein klares Nein zu Gewalt an Frauen!“

Kärntens Frauenreferentin LHStv.in Beate Prettner: "Die vor kurzem eingeleitete überparteiliche Initiative "Respekt leben" ist ein wichtiger Schritt, um mehr Bewusstsein für einen respektvollen untereinander zu erreichen."

Landesfrauenvorsitzende Burgenland Verena Dunst: "Frauen, wehrt euch! Bei der Debatte um sexuelle Belästigung geht es auch um die Ausübung von Macht, um Grenzüberschreitung und Selbstbestätigung der Männer auf Kosten von Frauen."

Landesfrauenvorsitzende Salzburg Ingrid Riezler: Im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt geht es darum, jede Form von Gewalt, die Frauen im Laufe ihres Lebens erfahren, zu thematisieren, um ein Bewusstsein zu schaffen."

LAbg. Niki Solarz (Salzburg): "Sexuelle Belästigung ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine klare und eindeutige Grenzüberschreitung!"

SPÖ-Frauenvorsitzende Vorarlberg Veronika Keck: "In Vorarlberg haben wir im Gesundheitsbereich gute Erfahrungen mit Telefonberatung gemacht, eine Hotline könnte auch von sexueller Belästigung Betroffenen konkret helfen."

SPÖ-Landesfrauenvorsitzende Sabine Promberger: "Frauen sollen wissen, wo sie sich hinwenden können und dass sie nicht allein sind."

Tatjana Gabrielli, Frauensprecherin der SoHo (LGBTI-Organisation der SPÖ): "Wir wollen auch in Erinnerung rufen, dass zu den besonders gefährdeten Gruppen eben auch jene Frauen gehören, die von Homophobie und Transphobie betroffen sind.

Angelika Frasl, Trans*Sprecherin der SoHo: „Aufklärung, Sichtbarkeit sowie die weitere Anpassung von gesetzlichen Regelungen ist notwendig, um Vorurteile gegenüber Trans* Menschen abzubauen."

Katharina Kucharowits, Bundesvorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ (JG): „Jede fünfte Frau ist betroffen, jede fünfte Frau erfährt Gewalt in ihrem Leben. Dafür muss sie sich nicht erklären. Zu erklären haben sich die Täter!“

Claudia O’Brien, Bundesfrauensprecherin der Jungen Generation in der SPÖ (JG): "#metoo ist eine starke Kampagne, die weltweit Frauen solidarisiert. Sie ist eine Plattform, sich gegenseitig zu unterstützen, sich zu stärken."

Julia Herr, Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Österreich: „Jede 5. Frau war bereits mindestens einmal von männlicher Gewalt betroffen, meist im familiären Umfeld oder näheren Bekanntenkreis“

Ines Erker, Frauensprecherin der Sozialistischen Jugend Österreich: „Uns ist es wichtig, das Selbstbewusstsein junger Frauen zu stärken und ihnen vor Augen zu führen, dass man sich zur Wehr setzen soll!“