Rendi-Wagner, Lohnschere, SPÖ

Lohndiskriminierung von Frauen endlich beenden!

Rendi-Wagner und Heinisch-Hosek begrüßen Aktionsplan der EU zum Schließen der Lohnschere

Anlässlich des heute präsentierten Aktionsplans der Europäischen Kommission zum Schließen der Lohnschere zwischen Frauen und Männern weisen Frauenministerin Pamela Rendi-Wagner und SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek einmal mehr darauf hin, dass es auch in Österreich verstärkte Bemühungen in diesem Bereich braucht: „Obwohl in den letzten Jahren bereits einige konkrete Maßnahmen gesetzt wurden, ist Österreich mit 21,7% Lohnschere an einem der letzten Plätze in der EU – das ist nicht akzeptabel! Der heute präsentierte Aktionsplan der Europäischen Kommission muss auch für Österreich Anlass sein, in den kommenden Jahren verstärkt gegen die Lohnschere zwischen Frauen und Männern vorzugehen. Die SPÖ hat dazu bereits im „Plan A“ ein Bündel an konkreten Maßnahmen vorgestellt: mehr Lohntransparenz, eine Offensive, um die Situation von Teilzeitbeschäftigten zu verbessern sowie einen Rechtsanspruch auf kostenlose, ganztägige Kinderbetreuung sind nur drei davon.“

Die aktuellsten Umfrageergebnisse des „Eurobarometers“ zeigen darüber hinaus ganz deutlich: Die Menschen in Europa und in Österreich sind nicht bereit, Ungerechtigkeit bei der Entlohnung zu akzeptieren. Die Mehrheit der Befragten spricht sich für mehr Transparenz bei den Gehältern aus. „Die Einkommensberichte waren ein wichtiger erster Schritt. Wir müssen aber noch weiter gehen und fordern daher ganz klar ein Lohntransparenzgesetz, damit intransparente und ungerechte Gehälter der Vergangenheit angehören. Denn nur, wenn Frauen auch wissen, was ihre Kollegen verdienen, können sie das Gleiche einfordern“, so Rendi-Wagner und Heinisch-Hosek abschließend.