Kinderrechte, Königsberger-Ludwig, SPÖ

Königsberger-Ludwig zum Tag der Kinderrechte: Mehr Mahn- als Feiertag!

Kinder mit Behinderung sollen gleichberechtigten Zugang zu Bildungs- und Freizeiteinrichtungen haben

Anlässlich des Internationalen Tages der Kinderrechte betont SPÖ-Sprecherin für Menschen mit Behinderung, Ulrike Königsberger-Ludwig, wie wichtig das Recht auf gleichberechtigten Zugang aller Kinder zu Bildungs- und Freizeiteinrichtungen ist. Als Sprecherin für Menschen mit Behinderung sind ihr aus diesem Grund die Anliegen der Kinder mit Behinderung und ihren Familien ein besonderes Anliegen. „Österreich hat sich mit der Unterzeichnung der Behindertenkonvention zu Inklusion auf allen Ebenen bekannt, das soll insbesondere für Kinder mit Behinderung und ihren Familien gelten. Dieser internationale Feiertag mahnt uns, uns genau anzusehen, wo es wenig bis keine Fortschritte gibt“, so Königsberger-Ludwig.

Gerade bei der Inklusion in Schulen und im Freizeitbereich gäbe es dringenden Aufholbedarf. „Es gibt unzählige Familien, die sich für ihre Kinder mit Behinderung eine inklusive Schule wünschen. Das wäre ein wichtiger gesellschaftspolitischer Fortschritt, wenn alle Kinder Zugang zu Bildungseinrichtungen haben“, so Königsberger-Ludwig und weiter: „Die Erfahrung zeigt, dass Kinder, die die Chance auf ein selbständiges und eigenständiges Leben bekommen, diesen Weg als Erwachsene gut fortsetzen können.“ Aus diesem Grund müsse die Politik ein großes Interesse haben, Inklusion auf allen Ebenen voranzutreiben.

Dies gilt auch für den Freizeitbereich. „Hier braucht es Unterstützung und Hilfe für die Familien – diese Unterstützung beginnt damit, ausreichend attraktive Freizeitangebote zu schaffen“, so die SPÖ-Abgeordnete. Dazu zählen etwa musikalischer Unterricht oder diverse sportliche Aktivitäten. „Diese Angebote müssen ausreichend vorhanden sein, ohne hohe Kosten und so organisiert, dass unabhängig vom eigenen Geldbörsel und Wohnort alle Kinder Zugang haben“, so Königsberger-Ludwig.

Der Internationale Tag der Kinderrechte ist für die SPÖ-Sprecherin für Menschen mit Behinderung daher eher ein „Mahntag, denn ein Feiertag“. „Es gibt noch zu viele Baustellen, als dass wir ihn feiern könnten. Dies gilt vor allem für Kinder mit Behinderung und ihre Familien“, so Königsberger-Ludwig.