Yildirim: „Pflege sichern, Arbeitsbedingungen verbessern“

Gute Versorgung ohne Angst vorm Älterwerden, Menschen gegen Risiken der Pflegebedürftigkeit absichern, kein Sparen bei Pflege.

Die Menschen werden immer älter. Unser Anliegen ist es, dass sie dies möglichst gesund und zu Hause tun können. Wer allerdings pflegebedürftig wird, muss sich darauf verlassen können, dass er gut versorgt wird. Niemand soll sich vorm Älterwerden fürchten müssen. Beste Pflege und gute Arbeitsbedingungen sind dabei zentral“, sagt Selma Yildirim, Spitzenkandidatin für die Nationalratswahl.

„Wir wollen die Menschen vor den Risiken der Pflegebedürftigkeit schützen und treten ganz klar gegen eine Zwei-Klassen-Pflege ein. Pflege darf nicht von den  finanziellen Möglichkeiten abhängen. Die Kurz-VP will mit ihrer Ausgabenbremse genau bei diesen Menschen sparen.“

Der Pflegeregress und damit eine de facto 100%ige Erbschaftssteuer wurde auf Initiative der SPÖ bereits abgeschafft. Die SPÖ plant außerdem, dass die Hälfte der Kosten für mobile Hilfs- und Pflegedienste ersetzt werden, 1000 zusätzliche Stellen für MitarbeiterInnen in der Pflege geschaffen und die Arbeitsbedingungen in diesem Bereich attraktiver werden“, schildert Yildirim. Finanziert werden könnten diese Punkte über eine Erbschafts- und Schenkungssteuer ab 1 Mio. Euro. „Damit würden die reichsten 2% der ÖsterreicherInnen einen gerechten Beitrag leisten.“

Bis zum Jahr 2021 läuft der Pflegefonds. Vorkehrungen hat die SPÖ allerdings bereits bis 2050 getroffen. Künftig sollen alle Leistungen über einen Pflegegarantiefonds abgewickelt werden. Strenge Mindeststandards, Qualitätssicherung und eine Stärkung der Pflegeanwaltschaften sind ebenfalls vorgesehen.