Bayr mahnt zum Weltfriedenstag: „Das Abrüsten der Worte ist dringend nötig“

Nukleares Säbelrasseln bedroht den Frieden – Atomwaffenverbotsvertrag ab heute in New York zu unterzeichnen

„Gemeinsam mit 800 Abgeordneten aus verschiedenen Ländern der Welt setze ich mich für den Atomwaffenverbotsvertrag ein. Wir haben gemeinsam einen Brief an die nationalen Regierungen mit der Aufforderung, den Vertrag zu beschließen, gerichtet“, schildert Petra Bayr, SP-Bereichssprecherin für globale Entwicklung ihr Engagement für eine atomwaffenfreie Welt, anlässlich des internationalen Weltfriedentages am 21. September. Ab heute liegt im UN-Headquarter in New York der im Juli beschlossene Vertag zur Unterzeichnung durch die Nationalstaaten auf. 50 Ratifikationen sind nötig, damit der Vertag in Kraft tritt.

„Dass der Vertrag ab heute zur Unterzeichnung aufliegt, ist ein historischer Konterpunkt zum nuklearen Säbelrasseln, das aktuell leider auch bei den Vereinten Nationen von einigen wenigen betrieben wird“, stellt Bayr fest. „Zuallererst braucht es ein Abrüsten der Worte, dem das Abrüsten der Waffen und Munitionen folgen muss“, fordert Bayr. Nukleare Aufrüstung sei auf jeden Fall zu verhindern, „denn sie bringt uns vom zentralen Ziel einer friedlichen Welt ein großes Stück weg“, zeigt sich die Nationalratsabgeordnete überzeugt.