Yildirim / Wurm: „SPÖ ist Garant für sichere Pensionen“

Mindestpension erhöht, Frauenpensionsalter wurde nicht vorzeitig angehoben, Frauen können sich auf SPÖ verlassen

Eine Tirolerin bekommt im Durchschnitt nur 59% der Pension eines Tirolers. Das sind gerade einmal 846,- Euro brutto im Monat, wie im Gleichstellungsbericht des Landes 2016 nachzulesen ist.

„Davon kann man nicht leben. Wir setzen uns dafür ein, Armut im Alter zu vermeiden“, sagen Landesfrauenvorsitzende GRin Selma Yildirim und Frauensprecherin NRin Gisela Wurm.

„Dass die Frauen auf die SPÖ zählen können, haben wir in den vergangenen Jahren stets bewiesen. So haben wir immer erfolgreich gegen die vorzeitige Anhebung des Pensionsantrittsalters von Frauen gekämpft“, erinnert Wurm.

Die Verlängerung des Durchrechnungszeitraumes unter der schwarz-blauen Bundesregierung müssen allerdings die Frauen büßen.

„Schon jetzt schützt die Mindestpension bei langer Versicherungsdauer von 1000,- Euro viele Frauen vor der Armutsfalle. In Zukunft sollen mehr Frauen, diese wichtige finanzielle Absicherung im Alter bekommen. Die Mindestpension soll in Zukunft allen zustehen, die 30 Beitragsjahre inklusive Kindererziehungszeiten haben. Paare mit entsprechenden Beitragsjahren sollen gemeinsam eine Mindestpension von 1500,- Euro im Monat erhalten“, schildert Yildirim.

Nachdem auch AusgleichszulagenbezieherInnen einen Krankenversicherungsbeitrag zahlen müssen, sollen sie 110 Euro ungekürzt von der Sozialversicherung rückerstattet bekommen. Das ist gerecht.

„Wer arbeitet, befüllt das Pensionskonto jedes Jahr mit Einzahlungen. Daraus entsteht eine Gutschrift, die jährlich höher wird. Wir wollen diese Gutschriften gegen Eingriffe absichern und vor Kürzungen schützen. Es braucht eine klare verfassungsrechtliche Absicherung, die die Pensionskonto-Gutschriften garantiert und vor Kürzungen schützt. Das bedeutet Rechtssicherheit für Pensionen“, so Yildirim und Wurm.

Was wir erreicht haben

Die Mindestpension wurde auf 1.000 Euro angehoben
Zurzeit beziehen rund 300.000 PensionistInnen eine Ausgleichszulage, zwei Drittel davon sind Frauen. Die SPÖ hat sich durchgesetzt. Die Mindestpension bei 30 Arbeitsjahren wurde von 890 Euro auf 1.000 Euro angehoben. Das ist ein wichtiger Schritt, um Armut im Alter zu vermeiden.

Das Frauenpensionsalter wurde nicht vorzeitig angehoben
In der Verfassung wurde festgeschrieben, dass das Pensionsantrittsalter für Frauen ab 2024 schrittweise an jenes von Männern angepasst werden soll. Die SPÖ hat dafür gesorgt, dass diese Vereinbarung eingehalten wird. Das Frauenpensionsantrittsalter wurde nicht vorzeitig angehoben, obwohl es die ÖVP pausenlos versucht hatte. Eine frühzeitige Anhebung wäre verantwortungslos gewesen, da schon jetzt viele ältere Frauen schwer Arbeit finden, wenn sie ihren Job verloren haben. Wir haben uns daher für Beschäftigungsinitiativen stark gemacht, die älteren ArbeitnehmerInnen helfen. Die Aktion 20.000 und der Beschäftigungsbonus schaffen neue Jobs.

Frauen können sich auf die SPÖ verlassen
Während andere Länder in Europa ihr Pensionssystem zurückgebaut oder privatisiert haben, hat Österreich sein Pensionssystem stetig weiterentwickelt. Private Vorsorge ist in Österreich nur eine Ergänzung zum staatlichen Pensionssystem. Dadurch sind die Pensionen stabil. Die SPÖ sorgt dafür, dass den eingezahlten Beiträgen auch eine sichere Pension gegenüber steht.