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Heinisch-Hosek: Frauen müssen höhere Pensionen bekommen

Anhebung der Pensionen bis 1.500 Euro um mindestens zwei Prozent – bei der Mindestpension bei langer Versicherungsdauer müssen auch die Kindererziehungszeiten einbezogen werden

„Es sind die Frauen, die oft von Armut im Alter bedroht sind. Frauen bekommen derzeit 40 Prozent weniger Pension. Da müssen alle Alarmglocken schrillen“, sagte SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek. „Wir haben einen klaren Plan: Bundeskanzler Christian Kern hat klar gemacht, dass Pensionen bis 1.500 Euro um mindestens zwei Prozent erhöht werden müssen. 1.000 Euro Mindestpension sollen alle bekommen, die 30 Beitragsjahre inklusive Kindererziehungszeiten haben. Paare mit entsprechenden Beitragsjahren sollen gemeinsam eine Mindestpension von 1.500 Euro im Monat erhalten. Nachdem auch MindestpensionistInnen einen Krankenversicherungsbeitrag zahlen müssen, sollen sie diesen von der Sozialversicherung rückerstattet bekommen“. ****

„Spät, aber doch, hat auch die ÖVP erkannt, dass eine Anhebung des Frauenpensionsalters nicht in Frage kommt. Aber es braucht noch viel mehr, damit Frauen von ihrer Pension leben können. In der schwarz-blauen Regierung wurden viele Verschlechterungen für Frauen wie die Verlängerung des Durchrechnungszeitraums beschlossen. Das ist bei langen Teilzeit- und Kinderbetreuungszeiten problematisch. Jetzt müssen wir schauen, dass es für alle Frauen wieder bergauf geht“, so die SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende.

„Wir wollen, dass jede Frau am Ende ihrer Berufstätigkeit von ihrer Pension leben kann. Die SPÖ trägt Verantwortung. Die Frauen können sich auf uns verlassen“, so Heinisch-Hosek.