Brunner, ÖVP, SPÖ

Brunner zu ÖVP-Liste: Fragwürdige frauenpolitische Positionen sind besorgniserregend

Radikale Abtreibungsgegnerin Gudrun Kugler auf der ÖVP-Liste – Schwangerschaftsabbruch darf nicht in Frage gestellt werden

„Fragwürdige frauenpolitische Positionen machen sich in der ÖVP breit. Das ist besorgniserregend“, sagte heute SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner. So kandidiert in Wien Gudrun Kugler für die ÖVP, die aus ihren Feindbildern kein Hehl gemacht hat. Gudrun Kugler ist eine radikale Abtreibungsgegnerin und kämpft gegen die Gleichstellung von Homosexuellen. „Für uns SPÖ-Frauen ist klar: An der Fristenregelung darf nicht gerüttelt werden, das lassen wir nicht zu“, so Brunner.

Auch ÖVP-Generalsekretärin und ÖVP-Bundeslisten-Zweite Elisabeth Köstinger ist durch fehlende Offenheit für frauenpolitische Themen aufgefallen. So stimmte Köstinger unter anderem 2015 im Europäischen Parlament gegen den Gleichstellungsbericht. Dabei ging es unter anderem um ein EU-weites Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch. „Nur die SPÖ treibt Frauenpolitik voran. Für die anderen Parteien ist das leider kein Thema“, so Brunner.