Muna-Duzdar, Digitalisierung, Wien

SPÖ-Duzdar: Der Erfolg des Landes muss bei allen Menschen ankommen!

Staatsekretärin Duzdar besuchte österreichische Betriebe im Digitalbereich

Muna Duzdar, SPÖ-Staatssekretärin für Diversität, Öffentlichen Dienst und Digitalisierung, besuchte am gestrigen Donnerstag im Rahmen ihrer Wien-Tour das Donaustädter Bad, absolvierte Hausbesuche und besichtigte die Unternehmen „Parkbob“ und „Catalyst GmbH“, die als österreichische Betriebe großartige Arbeit für das digitale Österreich und das Ansehen in der Welt leisten. Die Wirtschaft in Österreich wachse überdurchschnittlich schnell, weshalb es umso wichtiger sei, dass „der Erfolg des Landes bei allen Menschen ankommen muss“, so Duzdar.

Die Bädertour der SPÖ Wien sei für Muna Duzdar ein Fixpunkt jeden Sommer, da sie die direkten Gespräche besonders schätze. Es sei für sie eine besondere Freude, dass sie das Donaustädter Bad in ihrem Heimatbezirk besuchen konnte. „Ich bin selbst öfters in den Stadtbädern und schätze die Lebensqualität im 22. Bezirk sehr“, so Duzdar. Zum Wahlkampf und dem Slogan der SPÖ hebt die Staatsekretärin hervor: „Es geht im Plan A von Christian Kern und dem SPÖ-Wahlprogramm ganz einfach um Gerechtigkeit“.

Parkbob ist ein Start-up, gegründet im Jahr 2015, das durch eine App das Parken in großen Städten schnell und unkompliziert ermöglicht. Das Team besteht derzeit aus 21 Personen einschließlich sechs bezahlter PraktikantInnen, die aus insgesamt zehn Nationen stammen. Das junge Start-up „Parkbob“ lobt Duzdar besonders wegen des Frauenanteils von 50 Prozent. Derzeit deckt die App 23 Städte in ganz Europa ab, wobei Österreich mit Wien, Linz, Graz und Salzburg vertreten ist. Bis Ende des Jahres plant Parkbob den Ausbau auf 40 Städte weltweit. Muna Duzdar weiß als Staatssekretärin, dass oftmals eine kreative Idee alleine leider nicht ausreiche, um am Markt reüssieren zu können. Gerade die Phase des Übergangs von einem marktreifen Produkt zur tatsächlichen Marktreife sei nicht einfach. An diesem Punkt hob sie das Projekt „AT:net“ hervor, das Unternehmen, wie auch Parkbob, in diesem Bereich unterstützt.

Die Catalyst GmbH wurde 2007 als Zwei-Personen-Unternehmen gegründet und zählt nun zu den renommiertesten Softwarefirmen weltweit. Der Fokus der Firma liegt in der Ablöse von Altsystemen, Big Data, künstlicher Intelligenz und Coding Contests. „Wir haben vielfältige Projekte für unsere Kunden umgesetzt: immer „on time & on budget“, so der Leitspruch des Linzer IT-Unternehmens. Ein großes Projekt ist das Portal „U:SPACE“ der Universität Wien, das tausenden von Studierenden und Lehrenden den Alltag erleichtert, indem es zentral alle wesentlichen Funktionen des Studienbetriebes bereitstellt. „Nur wenn die Produkte tatsächlich am Markt ankommen, gibt es einen Nutzen für Wirtschaft und Gesellschaft“, so Duzdar.

Den Abschluss des Wien-Tages bildete die Hausbesuchsaktion im dritten Bezirk, wo Duzdar bei 50 Haushalten für den Plan A und die Ziele der SPÖ für mehr Gerechtigkeit warb. Eine der wichtigsten Forderungen sei für sie der Mindestlohn von 1.500 Euro. „Wir erleben, dass Menschen 40 Stunden arbeiten, und dann unter den 1.500 Euro netto bleiben – und das obwohl Österreichs Wirtschaft enorm wächst“, so Duzdar. Die SPÖ plant bis zum Wahltag an eine Million Türen zu klopfen und 8,5 Tonnen Info-Material zu verteilen. Auf spoe.wien/mitmachen können Freiwillige sich aktiv an den Hausbesuchskationen beteiligen.