Frauenquote? Ein klares Ja zur verpflichtenden Quote!

Bild: SPÖ Frauen

Die Quote im Aufsichtsrat kommt

Fakten

  • für Betriebe ab 1.000 MitarbeiterInnen und börsennotierte Unternehmen
  • etwa 200 Unternehmen in ganz Österreich
  • mindestens 30 Prozent der Plätze in Aufsichtsräten müssen mit Frauen besetzt werden
  • bei Nicht-Beachtung droht der „leere Stuhl“, ein Sitz im Aufsichtsrat wird nicht besetzt
  • gilt ab dem Jahr 2018

Argumente

  • Staatsnahe Unternehmen zeigen, dass die Quote wirkt – dort liegt der Frauenanteil bei 40,3 Prozent.
  • Mehr Frauen in Führungspositionen ziehen andere nach.
  • Gemischte Teams sind gut für den Erfolg eines Unternehmens, d.h. sie sind auch gut für die gesamte Belegschaft.
  • Wir wollen nicht ewig warten!

Eine Studie der Boston Consulting Group unter dem Titel »Frau Dich« hat erneut gezeigt: Mehr Gleichstellung am Arbeitsmarkt bringt auch bessere wirtschaftliche Ergebnisse – sowohl für die einzelnen Unternehmen als auch gesamtwirtschaftlich gesehen. Berechnungen zufolge würde in Österreich bei einer besseren Erschließung der Potenziale der Frauen die Wertschöpfung um mindestens 5 Prozent steigen. Das entspricht rund 17 Milliarden Euro.

Daher der Plan:
In Aufsichtsräten von Unternehmen wird über einen Stufenplan eine 40-Prozent-Quote eingeführt. Danach sollen in einem zweiten Schritt Quoten für Leitungsfunktionen eingeführt werden. Mandatsanhäufungen bei einzelnen Frauen sind zu vermeiden, vielmehr wollen wir uns verjüngen und verbreitern und auf maximal fünf Mandate limitieren.

Weiterlesen im Wahlprogramm zum Thema Frauenquote in Unternehmen:

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Wahlprogramm Frauenquote