Smejkal, Rendi-Wagner, Brauner

SPÖ-Frauen tief betroffen über den Tod von Ingrid Smejkal

Pamela Rendi-Wagner, Gabriele Heinisch-Hosek und Renate Brauner zum Tod von Ingrid Smejkal

„Mit Ingrid Smejkal verlieren wir eine große Mitstreiterin für die Anliegen der Frauen. Als Vizebürgermeisterin und Stadträtin in Wien hat sie zahlreiche frauen- und sozialpolitische Maßnahmen eingeführt, die nach wie vor vielen zugutekommen. Die Schaffung der Frauenabteilung der Stadt Wien und die Einrichtung eines dritten Frauenhauses, sind nur ein kleiner Teil ihres politischen Vermächtnisses“, sagte Frauenministerin Pamela Rendi-Wagner.

„Die Sozialdemokratie und die sozialdemokratischen Frauen verlieren mit Ingrid Smejkal eine Genossin, die sich bedingungslos für jene eingesetzt hat, die Hilfe benötigten. Sie hat unsere Werte konsequent vertreten und gelebt. Viele Errungenschaften, die besonders Frauen in ihrem Leben unterstützen, haben wir ihr zu verdanken“, so SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek.

„Das politische Wirken von Ingrid Smejkal war von ihrem unermüdlichen Einsatz in Gleichstellungsfragen geprägt. Als Funktionärin der SPÖ-Frauen und in ihrer gesamten politischen Arbeit stand immer im Vordergrund, das Miteinander der Menschen zu fördern und Ungleichheiten entgegenzutreten“, so die beiden Politikerinnen.

"Wir verlieren mit Ingrid eine große Sozialdemokratin, eine große Persönlichkeit, Genossin und liebe Freundin", unterstreicht die Vorsitzende der Wiener SPÖ-Frauen, Stadträtin Renate Brauner: "Ingrid ist wie keine andere für jene eingetreten, die Hilfe brauchen. Unsere sozialdemokratischen Ideale und Visionen hat sie stets mit Weitblick und konsequent vertreten. Mit der von ihr gegründeten Frauenabteilung wurde eine wesentliche und wichtige Institution für die Stärkung der Wienerinnen geschaffen. Egal ob es um Rechts-, Gleichbehandlungs- oder Vereinbarkeitsfragen ging – Ingrid hat durch ihren unermüdlichen frauenpolitischen Einsatz das Rollenbild und die gesellschaftliche Stellung der Frau grundlegend verändert. Dafür wird sie unvergessen bleiben!“, so Brauner abschließend.