Hassverbrechen, Bayr, Europa

Bayr fordert: Hassrede als Warnsigel ernst nehmen

22. Juli ist Europäischer Gedenktag zur Unterstützung der Opfer von Hassverbrechen

„Opfer von Hassreden und Hassverbrechen sind keine homogene Gruppe. Sie verbindet einzig, dass ihre Menschenrechte aufgrund ihrer wahrgenommenen Identität verletzt wurden“, stellt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Europäischen Tages zur Unterstützung der Opfer von Hassverbrechen am 22. Juli fest. Hassrede, sei sie on- oder offline, müsse laut der Nationalratsabgeordneten ernstgenommen und entschieden entgegengetreten werden: „Hassrede ist eine Ebene der Gewalt, der in einigen Fällen weitere Ebenen folgen“. Historisch gesehen war Hassrede oft ein Vorläufer von Genoziden, ersteres muss als mögliche Vorstufe für zweiteres wahrgenommen werden und es müssen präventiv Maßnahmen ergriffen werden.

„In den europäischen Gesellschaften müssen wir entschieden gegen Hass auftreten, bewusstseinsbildende Kampagnen durchführen und Menschen, vor allem jungen Leuten, das Handwerk geben, Hassverbrechen zu erkennen, zu enttarnen und sich on- und offline dagegenzustellen“, fordert Bayr. Respekt vor anderen, die Nichtdiskriminierung und der Schutz von Minderheiten seien das Fundament der Menschenrechte.