Plan A für die Frauen.Gesundheit.

schlange stehen in der arztpraxis Bild: Fotolia

Wir stellen die Gesundheit von Frauen in den Mittelpunkt.

Aktionsplan Frauengesundheit

Frauen und Männer haben unterschiedliche Gesundheitsrisiken, unterschiedliche Lebensstile und zeigen bei manchen Krankheiten unterschiedliche Symptome. Immer häufiger sind Frauen etwa von Erkrankungen betroffen, die bisher als „typische“ Männererkrankungen galten, etwa Herz- Kreislauf- Erkrankungen und insbesondere Herzinfarkt. Um die bestmögliche Gesundheitsversorgung bieten zu können, muss die Medizin sich auf die spezifischen Bedürfnisse von Frauen ausrichten. Wichtig ist, dass Frauen auf Basis guter Informationen selbstbestimmte Entscheidungen treffen können. Frauenministerin Pamela Rendi-Wagner hat daher einen umfangreichen Aktionsplan zur Frauengesundheit vorgelegt. Dabei stehen die gesundheitlichen Interessen und Bedürfnisse von Frauen im Vordergrund – von Mädchen und jungen Frauen angefangen über Frauen im Erwerbsalter bis hin zu Frauen im Alter. Infos unter www.bmgf.gv.at

Erstklassige Medizin für alle. Falsches Sparen ist ungesund.

Unser Gesundheitssystem ist eines der besten der Welt, aber es muss laufend verbessert und reformiert werden. Bei wichtigen diagnostischen Untersuchungen (CT und MRT) gibt es zum Teil lange Wartezeiten. Wir wollen diese reduzieren. Die PatientInnen sollen sich darauf verlassen können, dass sie rasch und zeitgerecht eine Untersuchung bekommen. Ab 2018 soll allen PatientInnen innerhalb von 20 ein MR-Untersuchungstermin und innerhalb von 10 Arbeitstagen ein CT-Termin angeboten werden – unabhängig von der Geldbörse.

Der Plan A sieht weiters vor:

  • Terminservicestellen für dringende MRT/CT-Untersuchungen bei den SV-Trägern
  • Zuweisungssystemen, die nach medizinischer Dringlichkeit differenzieren
  • Informationen zu den tagesaktuellen Wartezeiten
  • Stärkung des Angebots durch den Ausbau der eigenen Einrichtungen der Krankenversicherungsträger

Keine Zwei-Klassen Medizin! – Selbstbehalte streichen

Selbständige müssen für ihre Untersuchungen 20 Prozent Selbstbehalt zahlen. Das trifft vor allem Ein-Personen-Unternehmen und hier vor allem Frauen ganz massiv. Unser Ziel ist es daher, alle Leistungen anzugleichen und Selbstbehalte zu streichen.

Medizinische Versorgung in der Nähe

Gerade am Land ist die medizinische Versorgung oft nicht so einfach. Mit dem Primärversorgungsgesetz werden österreichweit einheitliche Standards geschaffen. Für die PatientInnen bedeutet das ein starkes medizinisches Versorgungsangebot, nahe am Wohnort. Dazu gehören auch gute Erreichbarkeit, längere Öffnungszeiten und umfassende Leistungen für die PatientInnen. Davon profitieren Frauen, die oft nicht über das Familienauto verfügen, besonders.

Psychische Gesundheit

Der Druck in der Arbeitswelt steigt, das bedeutet auch eine Gefahr für die Gesundheit. Die SPÖ will daher den Zugang zu psychotherapeutischer Betreuung verbessern. Der Plan A sieht vor:

Erhöhung des Kontingents von kostenlosen Therapieeinheiten um 50 Prozent freie Wahl der Therapeutin oder des Therapeuten bei entsprechender Diagnose mehr Geld für den Aus- und Umbau der psychotherapeutischen Versorgung.

Frauen schultern zu 80% die Pflege.

Wenn Menschen pflegebedürftig werden, dann müssen sie sich auf das österreichische Sozialsystem und das Gesundheitssystem verlassen können. Fakt ist, dass die Pflege zu 80 Prozent auf den Schultern der Frauen lastet. Bei der Pflege darf nicht gespart werden! Das wollen wir erreichen:

  • ·   50 Prozent Übernahme der Kostenbeiträge für mobile Pflege durch den Bund
  • ·   höheres Pflegegeld für schwerstbehinderte Kinder
  • ·   bis 2022 eine Milliarde Euro in Pflegeberufe und Qualität investieren
  • SPÖ hat erreicht: Pflegeregress wird abgeschafft

Wer krank ist und gepflegt werden muss, soll sich nicht fürchten müssen alles zu verlieren. Durch den anhaltenden Druck der SPÖ konnten auch die anderen Parteien überzeugt werden: Der Pflegeregress wird abgeschafft. Zur Kompensation ihrer Einnahmen-Ausfälle erhalten die Länder zumindest 100 Millionen Euro pro Jahr zusätzlich. Damit ist zahlreichen Familien sofort geholfen.

Wichtige Informationen und Hilfe gibt es hier:

Frauengesundheitskampagne der SPÖ:

https://www.frauen.spoe.at/gesundheit

Frauen- und Gesundheitsministerium:

https://www.bmgf.gv.at

Aktionsplan Frauengesundheit:

https://www.bmgf.gv.at/home/Aktionsplan_Frauengesundheit

Netzwerk der österreichischen Frauengesundheitszentren:

http://www.frauengesundheit.at/

Netzwerk der Frauen- und Mädchenberatungsstellen:

http://www.netzwerk-frauenberatung.at/

First Love Ambulanzen:

http://firstlove.at/first_love_oesterreich.htm