Einkommen, Brunner, SPÖ

Heinisch-Hosek/Brunner: Jede Frau soll von ihrem Einkommen leben können

Zentrale Vorhaben: Mindestlohn von 1.500 Euro für alle Branchen, Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung ab dem 1. Lebensjahr, Unterhaltssicherungsgesetz

„Jede Frau soll von ihrem Einkommen leben können“, sagten heute SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek und SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner zur aktuellen EU-Statistik über Einkommen und Lebensbedingungen, die heute von Frauenministerin Pamela Rendi-Wagner und Sozialminister Alois Stöger präsentiert wurde. Demzufolge sind Frauen häufiger von Armut betroffen oder armutsgefährdet. Ein besonders hohes Armutsrisiko haben AlleinerzieherInnen.

„Wir brauchen einen Mindestlohn von 1.500 Euro für alle Branchen. Gerade in Branchen, in denen überdurchschnittlich viele Frauen beschäftigt sind, sind die Löhne oft sehr niedrig. Der Plan A hat Schwung in die Verhandlungen gebracht. Jetzt müssen wir rasch vorwärtskommen“, so Heinisch-Hosek. Zusätzlich zu einem Mindestlohn von 1.500 Euro nannte Heinisch-Hosek Lohntransparenz, einen Rechtsanspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz ab dem 1. Lebensjahr sowie ein Unterhaltssicherungsgesetz als zentrale Vorhaben.

„Wir wollen, dass für die Frauen in diesem Land rasch etwas weitergeht. Soziale Sicherheit und der Schutz vor Armut und Ausgrenzung sind für uns besonders wichtig“, so Heinisch-Hosek und Brunner.