Frauenvolksbegehren, Gleichstellung

Kucharowits/O’Brien: „Volle Kraft fürs Frauenvolksbegehren 2.0!“

Heute startet das Frauenvolksbegehren 2.0 – 16 Forderungen für echte Gleichstellung – „Mit dabei statt mitgemeint!“

Die Vorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ (JG), Katharina Kucharowits, sowie die Frauensprecherin der JG Claudia O’Brien stehen gänzlich hinter der Neuauflage des Frauenvolksbegehrens. „Volle Kraft fürs Frauenvolksbegehren 2.0! Einiges ist seit 1997 gelungen, aber am Ziel sind wir noch lange nicht“, betonen die beiden unisono. ****

1997 wurden knapp 650.000 Unterschriften gesammelt. Im Mittelpunkt stünde jedoch nicht nur das Erreichen von Unterschriften: „In Zeiten von erstarkenden Sexismen, „starken“ Männern, die an Frauenrechten rütteln, braucht es auch eine starke Frauenbewegung“, so O’Brien, die Frauensprecherin der Jungen Generation.

Die 16 Forderungen, darunter „Mit dabei statt mitgemeint“, zielen unter anderem auf eine gleichberechtigte Einbindung von Frauen in politischen Entscheidungen ab. „Wir Frauen sind mehr als die Hälfte der Bevölkerung, aber nur als Bruchteil davon in Führungsfunktionen oder auch in der Politik vertreten. Das geht nicht länger! Frei nach dem Motto von Johanna Dohnal: Für jede Frau muss ein Mann weichen.“, stellte die SPÖ-Abgeordnete Kucharowits klar.

„Selbstbestimmt statt fremdgesteuert“ ist eine der wesentlichen frauenpolitischen Forderungen. Es geht um sexuelle und reproduktive Rechte, sowie den Gesundheitsaspekt. „Alle Frauen müssen den Zugang und das Recht darauf haben. Immer noch ist dem aber nicht so. Kostenlose Verhütungsmittel, sowie der Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen in öffentlichen Spitälern muss endlich Realität werden.“, so Kucharowits und O’Brien abschließend. (Schluss) mr